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Langstreckenorder geplant

Juneyao will sich für Star Alliance aufhübschen

Juneyao Airlines fliegt bisher nur mit Mittelstreckenjets von Airbus. Das könnte sich bald ändern. Eine Langstreckenorder steht an. Gleichzeitig geht die Fluglinie eine Partnerschaft mit Star Alliance ein.

Shimin Gu/Wikimedia/CC

Airbus A320 von Juneyao: Bald können Star-Alliance-Passagiere Flüge mit der Fluggesellschaft buchen.

Es ist zwar keine volle Mitgliedschaft, aber in China freut man sich trotzdem. «Juneyao Airlines ist stolz, zur Erweiterung des Streckenangebots von Star Alliance an den beiden Shanghaier Flughäfen beitragen zu können. Wir freuen uns darauf, schon bald Passagiere von Star Alliance auf Anschlussflügen begrüßen zu dürfen», lässt sich Airline-Chef Wang Junjin zitieren.

Ab 2017 ist die Fluggesellschaft aus Shanghai ein Connecting Partner der Allianz. Das heißt: Star-Alliance-Passagiere können zu denselben Konditionen wie in der Allianz Anschlussflüge mit der Billigairline hinzubuchen. Wang erhofft sich von der Partnerschaft mehr Passagiere in der Heimat.

Zehn Langstreckenjets von Airbus oder Boeing

«Wir erweitern das bestehende Streckennetz von Star Alliance um 53 zusätzliche Ziele, wodurch sich die Passagierzahlen an unseren beiden Drehkreuzen zweifellos erhöhen werden», so der Airlinechef. Juneyao fliegt von den beiden Shanghaier Airports Pudong International und Hongqiao International an insgesamt 69 Ziele. Bisher geschieht das mit einer Flotte von 56 Jets der Airbus-A320-Familie.

Doch die Fluggesellschaft will die Flotte und damit auch das Netzwerk erweitern. Er überlege, bis 2020 zehn Langstreckenflugzeuge zu kaufen, so Wang laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Jets könnten von Airbus oder Boeing kommen. Die neuen Modelle Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350 seien interessant. Noch in diesem Jahr könnte eine Entscheidung fallen.



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