Das Jetblue-Logo ist künftig größer.

Zu viel KapazitätJetblue bezahlt Piloten, damit sie nicht fliegen

Die New Yorker Airline muss ihren Flugplan zusammenstreichen, da das Angebot zu groß war. Jetsblue macht den Cockpitcrews ein bezahltes Angebot. In der Kabine sieht es anders aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Gesetze am Markt sind einfach: Ist das Angebot knapp und die Nachfrage hoch, steigen die Preise. Das funktioniert auch andersherum. Und darunter leidet offenbar die amerikanische Airline Jetblue. So sehr, dass sie jetzt drastische Maßnahmen ergreift. Die Fluggesellschaft aus New York muss ihren Flugplan für den Spätsommer und Herbst zusammenstreichen. Das führt dazu, dass sie 39.000 Arbeitsstunden weniger benötigt.

Wie das Portal One Mile at a Time berichtet, bietet Jetblue Cockpitcrews für September an, für 50 Stunden bezahlt zu werden, ohne dass sie fliegen. Pilotinnen und Piloten bei der Airline werden nach Stunden bezahlt und können in der Regel bis zu 1000 Stunden pro Jahr fliegen, was im Schnitt rund 83 Stunden pro Monat entspricht. Normalerweise fliegen die Crews 70 bis 75 Stunden pro Monat.

Kabinencrews sollen unbezahlten Urlaub nehmen

Das heißt: Sie würden etwa zwei Drittel ihres üblichen Gehaltes erhalten, während sie nicht arbeiten müssen. Anders sieht es beim Kabinenpersonal aus. Das wurde aufgrund des geringeren Personalbedarfs angehalten, unbezahlten Urlaub zu nehmen. Bereits vorher war bekannt geworden, dass die Fluggesellschaft auf gewissen Flügen die Türen der Business-Class-Suiten nicht mehr schließen lässt, um weniger Personal einzusetzen.

Mehr zum Thema

Herkömmlicher Airbus A321 von Jetblue: Die Neos kommen langsamer.

Airbus enttäuscht Jetblue

Airbus A321 Neo von Jetblue: Neue Kooperation bringt neue Zeile.

Jetblue erschließt mit British Airways auch Deutschland und die Schweiz

ticker-jetblue

Auch Jetblue will Flüge nach Venezuela aufnehmen

ticker-jetblue

Jetblue bringt Sonderlackierung für die Dominikanische Republik nach Santo Domingo

Video

Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
corendon curacao tanz
So sieht man einen Piloten im Dienst selten: Ein Mitglied der Cockpitcrew von Corendon hat sich von einem Fan des Nationalteams von Curaçao zu einer Tanzeinlage animieren lassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada boeing 777 (1)
Vor 15 Jahren wurde er zum Kapitän befördert - offenbar mithilfe gefälschter Dokumente. So flog der Mann für Air Canada als Kommandant, ohne die Berechtigung dafür zu besitzen. Jetzt wurde er festgenommen.
Timo Nowack
Timo Nowack