Stillgelegte Maschine von Iraqi Airways

Iraqi verkauft ihr Alteisen

Schlussverkauf bei Iraqi Airways. Die Airline verkauft die Jets, die sie vor der Kuwait-Invasion im Ausland in Sicherheit brachte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

/p>

Die staatliche Fluglinie Iraqi Airways macht Ausverkauf. Die Flotte, die vor der Invasion in Kuwait aus dem Land geschafft wurde, soll jetzt endgültig Geschichte werden. Die Airline verauft eine Boeing ihrer Flotte, die sie nach der irakischen Invasion in Kuwait im Jordan deponiert hatte.

Das ist bereits die sechste Maschine. Laut einem Sprecher der Fluglinie ist die 737-200 das letzte der sechs Flugzeuge, die man jetzt verkauft. Jahrelang hatte die Maschine am Queen Alia-Flughafen in Ammam gestanden. Vor der Invasion in Kuwait hatte der Irak seine Maschinen im benachbarten Jordan stationiert, da sie dort sicher vor den Luftschlägen waren. Insgesamt 13 Boeings waren davon betroffen, die Modelle 707, 727, und 737.

VIP-Maschine

Die 737, die jetzt verkauft wird, hatte das Regime genutzt, um hochrangige Gäste zu befördern, wie es auf der Homepage der Airline heisst. Der Verkauf des Flugzeuges erfolge aus rein wirtschaftlichen Gründen, heisst es weiter. «das hat nichts mit der Modernisierung unserer Flotte zu tun», so Nasir Al Amiri, Sprecher der irakischen Regierung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das Flugzeug weiter zu unterhalten würde einfach zu viel kosten.

Wie genau es mit der Airline weiter geht, ist unklar. Im Mai vergangenen Jahres gab die Regierung bekannt, dass man die Fluggesellschaft innerhalb von drei Jahren auflösen wolle. Ökonomische Turbulenzen und Forderungen aus Kuwait in Folge der Invasion würden den Betrieb nicht mehr profitabel machen. Doch schon im Mai dieses Jahres berichteten Medien, dass der Prozess gestoppt werde und die Airline weiter in Betrieb bleibe. Die Flotte von Iraqi Airways besteht momentan aus 19 Flugzeugen. Sie fliegen 12 Ziele im Irak und fünf internationale Ziele an.

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier