Irans Präsident Rouhani: Plant Geschäfte in Frankreich.

Annäherung mit FrankreichIran plant Flieger bei Airbus zu kaufen

Irans Präsident Hassan Rouhani machte es publik. Schon bald könnte es einen wegweisenden Deal mit Airbus über den Kauf von neuen Flugzeugen geben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Plötzlich geht alles sehr schnell. Nach Jahrzehnten der veralteten Flotten und Flugzeugdeals über Umwege könnte ein historischer Moment bevorstehen. Wie Irans Präsident Hassan Rouhani kürzlich dem Sender France 2 erklärte, sei es «sehr wahrscheinlich», dass schon diese Woche eine Bestellung bei Airbus unterzeichnet werde.

Ab Montag hätte Rouhani Frankreich besuchen sollen. Der Besuch wurde wegen des Terrors in Paris zwar abgesagt. Doch der Deal ist deshalb nicht vorm Tisch. «Wir fliegen schon jetzt mit Airbus- und Boeing-Fliegern. Daher ist es normal, dass wir bei einem der beiden kaufen. Wahrscheinlich wird es Airbus sein», so Rouhani. Während des Besuchs hätten Protokolle und Vereinbarungen unterzeichnet werden sollen, die Grundsteine für wichtige Geschäfte legen.

Verhandlungen im Vorfeld

In den  vergangenen Monaten vor dem Besuch habe es verschiedene Verhandlungen gegeben, in denen es um Geschäfte in verschiedenen Sektoren geht. Neben dem Agrar- und dem Automobilsektor sei auch der Transportsektor dabei wichtig. «Dazu gehört auch der Luft-Transport.» Erst gerade hatte es von den Airlines des Landes geheißen, dass der Iran mit verschiedenen ausländischen Unternehmen redet.

Es wäre der erste wirklich große Schritt in Richtung einer Modernisierung von Irans Luftfahrt. Die Sanktionen des Westens hatten den Kauf neuer Flieger bisher verhindert und auch die Wartung war nur erschwert möglich, weil die Airlines kaum an Ersatzteile gelangen konnten. Mit dem wegweisenden Atomabkommen vom Juli wird das alles nun für den Iran erleichtert. Hunderte Flugzeuge will das Land neu kaufen, die Hersteller hatten sich daher schon länger bemüht, an die lukrativen Aufträge zu gelangen.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

ticker-airbus-konzern-

Airbus mit Rekordaufträgen und höherem Gewinn im Jahr 2025

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies