Iran reaktiviert 100 Flugzeuge

Der Durchbruch bei den Atomgesprächen gibt Irans Fluggesellschaften Hoffnung. Nun bekommen sie wieder Ersatzteile. Auch der Kauf neuer Jets wird möglich.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist zwar nur ein Übergangsabkommen. Doch die Einigung bei den Atomgesprächen mit dem Iran ist für die Wirtschaft des Landes ein Durchbruch. Nicht zuletzt auch für die Luftfahrtindustrie. Denn diese litt in den vergangenen Jahrzehnten enorm unter den Wirtschaftssanktionen, die dem Staat auferlegt worden waren. Die Fluggesellschaften konnten keine Ersatzteile von westlichen Herstellern beziehen, von Fliegern ganz zu schweigen. Nur über komplizierte Umwege gelangten doch hin und wieder ausrangierte Jets von Airbus oder Boeing ins Land.

Im Rahmen der Einigung zwischen der Uno und dem Iran in Genf ist nun wie Lieferung von Ersatzteilen wieder erlaubt. Wie das Außenministerium des Landes nun mitteilt, bedeutet das, dass über hundert Flugzeuge, die momentan am Boden bleiben müssen, wieder genutzt werden könnten. Erst im September hatte man zugegeben, dass 60 Prozent der gesamten iranischen Flotten am Boden bleiben müssen, weil keine Reparaturen möglich sind. «Die Sicherheit der Luftfahrt wird sich in Folge der neuen Situation massiv erhöhen», kündigt Außenminister Mohammad Javad Zarif an.

Iran an der Messe in Dubai

Offenbar ist man in der Branche auch optimistisch, dass schon bald Käufe von neuen Flugzeugen bei Airbus oder Boeing möglich sein könnten. Bei der Luftfahrtmesse in Dubai Anfang November waren denn bereits auch Manager iranischer Fluggesellschaften anwesend. Sie wurden beim Bummeln durch die Dubai Air Show beobachtet. So wurden sie beim Airbus A380 gesehen, aber auch bei kleineren Fliegern. Sogar Rettungswesten und Kaffeemaschinen waren offenbar interessant, berichten Beobachter laut der Nachrichtenagentur Reuters.

Mehr zum Thema

Blick in eine Flugzeugkabine: Immer wieder sterben Reisende auf einem Flug. Die Hauptursache sind Herzinfarkte.

Was tun Kabinencrews, wenn jemand an Bord verstirbt?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Transasia Airways: In welchem Land flog diese Fluggesellschaft?

Schaffen Sie dieses Rätsel zur Herkunft von Fluggesellschaften?

McDonnell Douglas MD-11 F von Lufthansa Cargo: Für reine Frachtflugzeuge besteht aktuell reichlich Nachfrage.

Wahr oder falsch? Luftfahrt und Corona

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie musste kurz nach dem Start nach München umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack