Iran reaktiviert 100 Flugzeuge

Der Durchbruch bei den Atomgesprächen gibt Irans Fluggesellschaften Hoffnung. Nun bekommen sie wieder Ersatzteile. Auch der Kauf neuer Jets wird möglich.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Es ist zwar nur ein Übergangsabkommen. Doch die Einigung bei den Atomgesprächen mit dem Iran ist für die Wirtschaft des Landes ein Durchbruch. Nicht zuletzt auch für die Luftfahrtindustrie. Denn diese litt in den vergangenen Jahrzehnten enorm unter den Wirtschaftssanktionen, die dem Staat auferlegt worden waren. Die Fluggesellschaften konnten keine Ersatzteile von westlichen Herstellern beziehen, von Fliegern ganz zu schweigen. Nur über komplizierte Umwege gelangten doch hin und wieder ausrangierte Jets von Airbus oder Boeing ins Land.

Im Rahmen der Einigung zwischen der Uno und dem Iran in Genf ist nun wie Lieferung von Ersatzteilen wieder erlaubt. Wie das Außenministerium des Landes nun mitteilt, bedeutet das, dass über hundert Flugzeuge, die momentan am Boden bleiben müssen, wieder genutzt werden könnten. Erst im September hatte man zugegeben, dass 60 Prozent der gesamten iranischen Flotten am Boden bleiben müssen, weil keine Reparaturen möglich sind. «Die Sicherheit der Luftfahrt wird sich in Folge der neuen Situation massiv erhöhen», kündigt Außenminister Mohammad Javad Zarif an.

Iran an der Messe in Dubai

Offenbar ist man in der Branche auch optimistisch, dass schon bald Käufe von neuen Flugzeugen bei Airbus oder Boeing möglich sein könnten. Bei der Luftfahrtmesse in Dubai Anfang November waren denn bereits auch Manager iranischer Fluggesellschaften anwesend. Sie wurden beim Bummeln durch die Dubai Air Show beobachtet. So wurden sie beim Airbus A380 gesehen, aber auch bei kleineren Fliegern. Sogar Rettungswesten und Kaffeemaschinen waren offenbar interessant, berichten Beobachter laut der Nachrichtenagentur Reuters.

Mehr zum Thema

Blick in eine Flugzeugkabine: Immer wieder sterben Reisende auf einem Flug. Die Hauptursache sind Herzinfarkte.

Was tun Kabinencrews, wenn jemand an Bord verstirbt?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Zu wem gehören diese Luftfahrt-Slogans?

Transasia Airways: In welchem Land flog diese Fluggesellschaft?

Schaffen Sie dieses Rätsel zur Herkunft von Fluggesellschaften?

McDonnell Douglas MD-11 F von Lufthansa Cargo: Für reine Frachtflugzeuge besteht aktuell reichlich Nachfrage.

Wahr oder falsch? Luftfahrt und Corona

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies