Skizze eines Fliegers von Flybair: Aus den großen Plänen wurde nichts.

ÜbernahmeangebotInvestor will gescheiterte Flybair kaufen

Mit einer virtuellen Airline wollte der Flughafen Bern wieder für Passagierflüge sorgen. Doch das Projekt hob nie richtig ab. Jetzt soll es verkauft werden.

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Einst wurde das Unternehmen gegründet, um eine virtuelle Airline zu betreiben. Ein Crowdfunding brachte dafür auch über eine Million Franken aus der Bevölkerung ein. Mit Flybair wollte der Flughafen Bern wieder für Flüge sorgen, nachdem Skywork Airlines den Betrieb eingestellt hatte.

Doch dazu kam es nie. Der Start der virtuellen Fluglinie des Flughafens Bern fiel in die Pandemie. Hohe Verluste waren das Resultat. Inzwischen ist von Flybair nur noch eine Marke und Buchungsplattform übrig geblieben. Unter der Marke finden Ferienflüge statt, die es mehrheitlich bereits früher gegeben hatte.

Übernahmeangebot von «strategischem Investor»

Und dieses Rumpfunternehmen will nun jemand kaufen. Man prüfe aktuell ein «Übernahmeangebot eines strategischen Partners», teilte Flybair am Donnerstag (8. Juli) mit. Man werde nach Abschluss der Verhandlungen über das Ergebnis informieren. Wie aus gut informierten Kreisen zu vernehmen ist, handelt es sich um den Reiseveranstalter Belpmoos Reisen, der bereits die Plattform von Flybair bewirtschaftet.

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