Urlaub in der Heimat: Viele Russen können sich internationale Reisen nicht mehr leisten.

Mangelnde NachfrageAirlines streichen Russland-Flüge

Die Ukraine-Krise und der Verfall des Rubels haben Auswirkungen auf das Reiseverhalten vieler Russen: Sie bleiben lieber im eigenen Land. Und das hat auch Auswirkungen auf internationale Airlines.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Immer mehr internationale Airlines haben Probleme ihre Flugzeuge auf Reisen nach und von Russland voll zu bekommen. EasyJet zog nun Konsequenzen: Die Anzahl der Flüge nach Russland wird im Sommer halbiert, nachdem die Airline bereits im Januar die Verbindung von London nach Moskau stark reduzierte. Das sei eine «Reaktion auf die nachgelassene Nachfrage in den vergangenen Monaten», erklärte EasyJet laut CNN.

EasyJet ist nur eine von vielen Airlines, die ihre Verbindungen nach Russland reduziert. Hongkongs Cathay Pacific hat alle Flüge nach Moskau gecancelt, Qatar Airways bietet weniger Verbindungen an und Etihad Airways stoppte den Plan, Dreamliner auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und Moskau einzusetzen. Stattdessen reduzierte die Airline ihre Flüge nach Russland um ein Drittel. Russische Touristen haben unter dem starken Verfall des Rubels zu leiden. In den vergangenen sechs Monaten verlor die russische Währung mehr als 40 Prozent gegenüber dem Dollar. Dadurch steigen die Kosten für internationale Reisen. Und das macht sich auch in der Luftfahrt bemerkbar. Laut der russischen Luftfahrtbehörde sind internationale Verbindungen im Januar und Februar um 14,5 Prozent gesunken.

Russen bleiben im eigenen Land

Nicht nur internationale Airlines überdenken ihre Verbindungen. Auch russische Fluglinien planen neu: Sie haben 72 Strecken wegen mangelnder Nachfrage gestrichen. Die Regierung hat reagiert. Sie hat die Steuern für Inlandsflüge von 18 auf zehn Prozent reduziert und hat Behörden aufgefordert, ihren Beschäftigten Inlandsurlaube zu bezuschussen. Diese Strategie scheint aufzugehen: Russland verkündete eine Steigerung von Passagieren auf Inlandsflügen um 12,4 Prozent in den ersten beiden Monaten des Jahres.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet-Chef kritisiert britische Flugsicherung als «nicht widerstandsfähig genug»

ticker-easyjet

Easyjet kündigt 18 neue Strecken ab Großbritannien an

ticker-easyjet

Easyjet nimmt drei neue Balkan-Strecken ab der Schweiz auf

Flughafen Nizza: Die Pisten sind unterschiedlich beleuchtet.

Easyjet stellte Beinahekollision von Nizza nach

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier