Urlaub in der Heimat: Viele Russen können sich internationale Reisen nicht mehr leisten.

Mangelnde NachfrageAirlines streichen Russland-Flüge

Die Ukraine-Krise und der Verfall des Rubels haben Auswirkungen auf das Reiseverhalten vieler Russen: Sie bleiben lieber im eigenen Land. Und das hat auch Auswirkungen auf internationale Airlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Immer mehr internationale Airlines haben Probleme ihre Flugzeuge auf Reisen nach und von Russland voll zu bekommen. EasyJet zog nun Konsequenzen: Die Anzahl der Flüge nach Russland wird im Sommer halbiert, nachdem die Airline bereits im Januar die Verbindung von London nach Moskau stark reduzierte. Das sei eine «Reaktion auf die nachgelassene Nachfrage in den vergangenen Monaten», erklärte EasyJet laut CNN.

EasyJet ist nur eine von vielen Airlines, die ihre Verbindungen nach Russland reduziert. Hongkongs Cathay Pacific hat alle Flüge nach Moskau gecancelt, Qatar Airways bietet weniger Verbindungen an und Etihad Airways stoppte den Plan, Dreamliner auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und Moskau einzusetzen. Stattdessen reduzierte die Airline ihre Flüge nach Russland um ein Drittel. Russische Touristen haben unter dem starken Verfall des Rubels zu leiden. In den vergangenen sechs Monaten verlor die russische Währung mehr als 40 Prozent gegenüber dem Dollar. Dadurch steigen die Kosten für internationale Reisen. Und das macht sich auch in der Luftfahrt bemerkbar. Laut der russischen Luftfahrtbehörde sind internationale Verbindungen im Januar und Februar um 14,5 Prozent gesunken.

Russen bleiben im eigenen Land

Nicht nur internationale Airlines überdenken ihre Verbindungen. Auch russische Fluglinien planen neu: Sie haben 72 Strecken wegen mangelnder Nachfrage gestrichen. Die Regierung hat reagiert. Sie hat die Steuern für Inlandsflüge von 18 auf zehn Prozent reduziert und hat Behörden aufgefordert, ihren Beschäftigten Inlandsurlaube zu bezuschussen. Diese Strategie scheint aufzugehen: Russland verkündete eine Steigerung von Passagieren auf Inlandsflügen um 12,4 Prozent in den ersten beiden Monaten des Jahres.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Investmentfirma Castlelake prüft Übernahme von Easyjet

ticker-easyjet

Gepäckgebühren: Italienische Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Easyjet

ticker-easyjet

Easyjet und Flughafen Amsterdam führen automatisiertes Rollen ein

ticker-easyjet

Easyjet will Airbus A319 schneller ausmustern

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil