Sukhoi-Superjet: Erst seit 2011 im Einsatz.

Sukhoi: Ermittlungen gegen Techniker

Nach dem Absturz eines Sukhoi Superjet 100 ermitteln russische Behörden. Sie haben die Techniker im Visier.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In Russland zweifelt man daran, dass bei den Vorbereitungen alles richtig lief. Ein Sukhoi Superjet 100 zerschellte am 9. Mai in Indonesien an einem Berghang - ausgerechnet bei einem Demonstrationsflug für potenzielle Käufer. Fast im rechten Winkel krachte der Flieger offenbar in den Berg Mount Salak, wie Auswertungen der Rettungsteams ergaben. Danach soll er explodiert sein.

Um die Ursachen für den Absturz zu finden, leiteten die russischen Behörden nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein, wie die Zeitung Jakarta Post berichtet. Der technische Zustand des Jets müsse ganz genau untersucht werden, heißt es von einem Sprecher des Ermittlungskommittees. Und zwar «bevor er Russland verlassen hat», berichtet die Zeitung Jakarta Globe. Besonders im Visier des Untersuchungsteams befinden sich offenbar die Techniker, die den Jet für die Werbetour in Asien fit gemacht hatten. Sie müssen sich nun auf lange Verhöre gefasst machen, in denen die Ermittler ihnen auf den Zahn fühlen.

Russisches Team in Indonesien

Jeden Angestellten von Sukhoi, der irgendwie mit den Vorbereitungen zu tun hatte, wollen sie befragen. Das russische Team kam mittlerweile in Indonesien an, wie es in einer Mitteilung der russischen Botschaft heißt. «Wir sind bereit, gemeinsam mit den indonesischen Kollegen aktiv nach der Unglücksursache zu forschen.»

Dabei gibt es noch viele offene Fragen zu klären. Etwa, warum die Piloten die Flughöhe von 10'000 auf 6000 Fluß reduzieren wollten. Am schlechten Wetter dürfte es nicht gelegen haben. Der Vorsitzende der Pilotengewerkschaft der Fluggesellschaft Garuda, Stephanus Gerardus, erklärt, warum er das denkt: «In der Regel würden die Piloten um Erlaubnis bitten, in so einem Fall höher zu steigen», erklärt er. Auch wenn es manchmal vorkomme, dass eine niedrigere Flughöhe gewählt wird. «Wenn man weiß, dass Berge unter einem sind, dann tut man so etwas nicht», so Gerardus.

Mehr zum Thema

Airbus A350 XWB im Flug

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Superjet 100: Bald mehr Reichweite.

Irkut verpasst dem Superjet mehr Reichweite

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Yakutia muss Superjets für Ersatzteile ausschlachten

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies