Flieger am Flughafen von Delhi: Indien verbietet Inlands- und Auslandsflüge.

CoronavirusIndische Airlines sollen keine Buchungen mehr annehmen

Indiens verlängerter Lockdown trifft auch die Luftfahrt. Flüge dürfen weiterhin nicht stattfinden. Airlines sind aufgefordert, den Ticketverkauf einzustellen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit etwa einen Monat gilt in Indien die größte Ausgangssperre der Welt: 1,3 Milliarden Menschen dürfen ihre Häuser nur mit Spezialerlaubnis verlassen. Den Ausnahmezustand verlängerte Premierminister Narendra Modi vergangene Woche bis zum 3. Mai.

Nicht nur Züge und Busse müssen in Indien weiter stillstehen - auch alle Inlands- und Auslandsflüge bleiben ausgesetzt. Buchungen für Flüge nach der Sperre nahmen Airlines noch an. Wann und wie das Land seinen Flugbetrieb aufnehmen möchte, weiß die indische Regierung allerdings nicht. Mit einem Rundschreiben forderte die zivile Luftfahrtbehörde Indiens DGCA am Sonntag (19. April) Fluggesellschaften deshalb auf, den Ticketverkauf vorerst zu stoppen.

Kostenlose Rückzahlungen angeordnet

Bereits zur Verlängerung des Lockdowns in der vergangenen Woche (14. April) wandte sich die DGCA mit einem Rundschreiben an Indiens Fluggesellschaften. Sie untersagte nationale und internationale Flüge, solange die Ausgangssperre gilt. Auch wies sie die kostenlose Rückerstattung für Tickets an, die während der ersten Ausgangssperre verkauft wurden und während beider Lockdown-Phasen stattgefunden hätten.

Buchungen für Reisen, die nach dem 3. Mai stattfinden, untersagte die Behörde noch nicht. Angesichts der Unsicherheit über die Wiederaufnahme des Flugbetriebs in Indien, zog sie nun mit der neuen Anweisung nach. Sollten Ausgangssperre und Flugverbot über den Ablauf der bisherigen Lockdown-Phase hinausgehen, drohen den Airlines erneut Rückzahlungen.

Indiens Airlines reagieren unterschiedlich

Indiens Luftfahrtminister Hardeep Singh Puri bat Fluggesellschaften bereits am Samstagabend, Buchungen erst wieder nach Freigabe der Regierungen zu gestatten. Wie die Zeitung Economc Times berichtet, stellte die staatliche Fluglinie Air India den Verkauf von Tickets daraufhin ein. Private Fluglinien reagieren unterschiedlich.

Vistara sowie der Billigflieger Indigo nehmen aktuell keine Buchungen bis zum 31. Mai an, berichtet die Zeitung Business Line. Auf der Webseite der Billigairline Spicejet lassen sich Flüge ab dem 16. Mai buchen. Air Asia India hat laut einem Sprecher die Anordnung der DGCA sofort befolgt.

Mehr zum Thema

Die Boeing 787-9 von außen: Vistara hat sechs Exemplare bestellt.

Vistara zeigt die Kabine ihres ersten Langstreckenjets

Smartphone im Flugzeug: Künftig kann man es auch über Indien nutzen.

Jetzt kann man auch über Indien surfen

Flugzeug von Air India: Wer kauft die Fluglinie?

Etihad und Indigo an Air India interessiert

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier