Zufahrt zum BER (Bild aus 2015): Mittlerweile stehen erste Airline-Standorte fest.

Aufteilung am HauptstadtflughafenIn welche BER-Terminals Lufthansa, Easyjet und Co. ziehen

Am künftigen Berliner Flughafen BER steht die Verteilung der großen Fluggesellschaften fest. Das Hauptterminal T1 teilt sich Lufthansa mit einem Billigflieger.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Es tut sich etwas am künftigen deutschen Hauptstadtflughafen BER: Die Festlegung der Airline-Standorte für den Flugbetrieb hat begonnen, wie die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH am Mittwoch (8. Mai) mitteilte. Dazu habe man Fluglinien, Behörden und Bodenverkehrsdienstleister eingeladen und die großen Airlines auf die Terminals verteilt.

Easyjet und Lufthansa werden künftig im zentralen Hauptterminal T1 zu finden sein. In das derzeit im Bau befindlichen Terminal T2 mit direkter Anbindung an das Pier Nord wird Eurowings einziehen. Die Terminals des Flughafens Schönefeld, die künftig zum Terminal T5 am BER umgewidmet werden, wird Ryanair nutzen. Rund 80 weitere Fluggesellschaften sollen in den kommenden Wochen schrittweise auf die Terminals verteilt werden.

Untersuchungsausschuss will mehr sehen

«Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des BER kommen in eine neue Phase», sagte BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup mit Blick auf die geplante Eröffnung im Oktober 2020. «Nachdem sich der Flughafen, die Airlines und die anderen Partner bereits einzeln mit dem Start des Flugbetriebs beschäftigt haben, startet jetzt die gemeinsame Vorbereitung.»

Derweil berichtet die Zeitung Tagesspiegel, das Berliner Abgeordnetenhaus wolle sich Klarheit verschaffen, ob der Airport tatsächlich im Oktober 2020 in Betrieb gehen kann. Demnach soll der Auftrag des laufenden BER-Untersuchungsausschuss auch auf aktuelle Probleme erweitert werden, welche die geplante Eröffnung gefährden könnten.

Im März noch Mängel bei Brandmeldeanlage

«Dem Tagesspiegel liegt der dafür nötige Beschluss-Entwurf vor, auf den sich die Oppositionsfraktionen CDU und FDP und die Koalitionäre von SPD, Linken und Grünen dem Vernehmen nach weitgehend verständigt haben», heißt es. «Er soll in Kürze eingebracht und im Abgeordnetenhaus beschlossen werden.» Bisher untersucht der Ausschuss nur die Zeit bis Juni 2018. Doch auch danach gab es Zweifel an einer pünktlichen Fertigstellung. So teilte etwa der BER-Aufsichtsrat im März mit, er sei informiert worden, «dass es bei den Kabelgewerken und der Brandmeldeanlage noch zahlreiche Mängel gibt».

Mehr zum Thema

Flughafen BER: Kabel und die Brandmeldeanlage machen Probleme.

Weiterhin Probleme beim BER

Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der Berliner Flughafen Gesellschaft, erklärt im Flughafen Berlin-Schönefeld die geplanten Ausbau-Maßnahmen für den zukünftigen BER

Was der Flughafen BER mit Terminal 2 vorhat

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

Video

vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg