Auf Rückweg nach ZürichIn Astana gestrandete Boeing 777 von Swiss fliegt bereits wieder Gäste

Aufatmen bei der Schweizer Nationalairline. Die Boeing 777, die in Astana ins Gras geriet, hat keinen Schaden genommen. Aktuell fliegt sie bereits zurück nach Zürich. Und am Dienstag wird Swiss' HB-JNI bereits wieder im Einsatz stehen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Missgeschick ist schnell passiert. Ein glitschiger Untergrund, eine überhöhte Geschwindigkeit oder eine Fehleinschätzung können dazu führen, dass Flugzeuge bei der Landung oder beim Rollen von der Landebahn oder vom Rollweg abkommen. Sie bleiben dann mit ihrem tonnenschweren Gewicht im Gras stecken.

Das kann Schäden an der Struktur und an den mechanischen und avionischen Systemen der Flugzeuge zur Folge haben. Ihre Reparatur kann schnell sehr teuer werden - besonders, wenn das Abkommen von der Bahn an abgelegenen Flughäfen passiert. In dieser Ausgangslage befand sich Swiss, nachdem eine ihrer Boeing 777-300 ER wegen einem medizinischen Notfall am Samstag (17. August) außerplanmäßig in Astana landen musste und beim Wenden ins Gras geriet.

Flug nach São Paulo

Swiss schickte am Wochenende umgehend Fachleute aus der Technik nach Astana, um die Schäden am Flugzeug mit dem Kennzeichen HB-JNI zu analysieren. Dies taten sie in Absprache mit Boeing und den Behörden vor Ort und in der Schweiz. Offenbar konnten sie aber Entwarnung geben. Denn die Boeing 777 ist bereits wieder auf dem Heimweg von Astana nach Zürich. Dort wird das Flugzeug gegen 22 Uhr erwartet.

Und bald wird der Langstreckenjet bereits wieder im Einsatz stehen. «Bereits morgen Vormittag ist das Flugzeug wieder im regulären Betrieb eingeplant für den normalerweise nächtlichen Flug nach São Paulo, den wir aufgrund der Vorkommnisse etwas verschieben mussten», so ein Sprecher von Swiss.

Austrian Airlines half Swiss aus

Um die gestrandeten Fluggäste aus Kasachstan abzuholen, hatte Austrian Airlines ihre Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen OE-LPC am Samstagabend nach Astana geschickt. Von dort kehrte sie mit den Passagieren von Swiss am Sonntagnachmittag (18. August) nach Wien zurück. Dorthin schickte Swiss ihre Boeing 777 mit dem Kennzeichen HB-JNE, um die von der österreichischen Schwester in Kasachstan abgeholten Gäste wiederum weiter nach Zürich zu fliegen, die zurück in die Schweiz mussten.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Bilder des Missgeschick der Boeing 777 von Swiss in Astana. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Austrian Airlines holt gestrandete Swiss-Passagiere in Kasachstan ab

Austrian Airlines holt gestrandete Swiss-Passagiere in Kasachstan ab

Auf dem Heimflug von Tokio musste Swiss Flug 161 in Kasachstan zwischenlanden.

Boeing 777 von Swiss rollt in Kasachstan ins Gras

Blick vom Terminal aufs Vorfeld: Am Flughafen Hamburg lag am Mittwoch Schnee.

Airbus A319 von Eurowings kommt in Hamburg von Rollweg ab

ticker-swiss

Zweiter Airbus A350 von Swiss verzögert sich

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack