Eine Boeing 767 von Condor: Dieses Kapitel endet bald.

D-ABUKIn 15 Tagen fliegt Condor das letzte Mal mit einer Boeing 767

Nach mehr als 30 Jahren ist Schluss: Mitte März beendet die letzte Boeing 767 den Dienst für Condor. Auch die Route ihres letzten Passagierfluges ist nun bekannt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Seit 1991 ist sie für Condor im Einsatz. Und sie hat viele Fans in der Belegschaft, unter den Fluggästen und auch unter Luftfahrtenthusiasten. Dennoch sind die Tage der Boeing 767 bei der deutschen Ferienfluggesellschaft gezählt.

Inzwischen fliegen nur noch zwei Exemplare des Boeing-Klassikers bei ihr. Die Boeing 767 mit dem Kennzeichen D-ABUC bekam sie 1993 frisch ab Werk geliefert. Die D-ABUK übernahm Condor 2011 von Alitalia. Auch dieses Duo geht nun bald in Rente.

Ende März alle Boeing 767 weg

Am 12. März wird nach 33 Jahren das letzte Mal eine Boeing 767 von Condor mit Passagieren fliegen und in Frankfurt landen. Das Flugzeug mit der Registrierung D-ABUK wird als Flug DE2185 aus Havanna ankommen. Die beiden letzten Exemplare gibt Condor danach bis Ende März an die Leasingfirmen Castlelake und Aercap zurück.

Ganz vom Himmel verschwinden die Boeing 767 von Condor nicht. Fünf der bisher ausgemusterten Langstreckenjets wurden schon zu Frachtern umgerüstet - unter ihnen auch eine der beliebtesten Boeing 767 von Condor. Sie trug den Taufnamen Achim und war mit dem Kennzeichen D-ABUM und in Retro-Bemalung unterwegs. 

Künftig nur noch Airbus-Jets

Condor hatte ihre erste Boeing 767 im Jahr 1991 übernommen - und führte damit auch eine zweite Neuheit ein. Als erster Ferienflieger überhaupt bot sie damals mit der Comfort Class eine Reiseklasse mit mehr Komfort. Die neuen Flugzeuge betrieb Condor allerdings zuerst nicht selbst, sondern ließ sie von ihrer damaligen Tochter Südflug bereedern.

Die deutsche Traditionsairline wird bald eine reine Airbus-Betreiberin. Auf der Langstrecke fliegt Condor ab Mitte März nur noch mit Airbus A330 Neo. Auf der Kurz- und Mittelstrecke werden die Boeing 757 voraussichtlich kommendes Jahr ihren Dienst bei Condor beenden - drei Jahre früher als ursprünglich geplant.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos der Boeing 767 von Condor. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Wie Condor zu ihrem Namen kam

Wie Condor zu ihrem Namen kam

Die D-ABUM in Arizona: Bald hat sie einen neuen Job.

Condors Achim unterwegs zum neuen Job in China

ticker-deutschland

Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

ticker-deutschland

BDF-Prognose: Deutschland hinkt beim Flugangebot Europa immer weiter hinterher

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies