D-ABUK: Der Flieger musste mehrfach wegen Problemen landen.

Boeing 767 von CondorSchon wieder Ärger mit der D-ABUK

Zum dritten Mal in einer Woche macht dieselbe Boeing 767 von Condor Probleme. Jedes Mal stellten die Piloten Gerüche im Cockpit fest.

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Eigentlich hatten die Passagiere sich auf ein bisschen Glücksspiel, viel Sonne und ganz viele verrückte Erlebnisse gefreut. Zumindest letzteres geschah dann auch – sogar früher als geplant. Denn die Boeing 767-300, die auf Condor-Flug DE2064 von Frankfurt nach Las Vegas unterwegs war, musste im 513-Seelen-Ort Kangerlussuaq in Grönland außerplanmäßig landen. Durchschnittstemperatur im Juli: 10,4 Grad.

Der Grund: Die Piloten hatten im Cockpit eine Geruchsbildung festgestellt. Die Passagiere wurden daher mit einer Ersatzmaschine und 16 Stunden Verspätung ans Ziel gebracht. Auf dem Rückflug der Boeing 767 nach Frankfurt kam es dann wieder zu Problemen. Dieses Mal bildete sich nicht nur Geruch, sondern auch Rauch im Cockpit. Die Condor-Maschine musste in Newcastle landen.

Defekter Temperatursensor

«Es wurde ein defekter Temperatursensor am Cockpitfenster als Ursache identifiziert», so ein Condor-Sprecher. «Nach der Reparatur und ausführlichen Tests wurde das Flugzeug am Dienstag wieder für den Flugbetrieb freigegeben.» Doch da ging es schon wieder los.

Einen Tag später machte die Maschine mit der Registrierung D-ABUK wieder Probleme. «Auf Condor-Flug DE2198 am 26. Juli von Varadero nach Frankfurt haben die Piloten nach 53 Minuten Flugzeit auf Grund eines elektrischen Geruchs im Cockpit entschieden, nach Varadero zurückzukehren», bestätigt der Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. «Das Flugzeug ist um 21:58 Uhr Ortszeit (03:58 Uhr deutscher Zeit am 26. Juli) sicher gelandet.»

Flugzeug wird in Varadero untersucht

Die 233 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder seien wohlauf. Sie werden in Hotels in Varadero und Havanna untergebracht. Eine Ersatzmaschine verließ am Mittwochabend Frankfurt und traf am Abend in Kuba ein, um die Passagiere nach Hause zu bringen. Man bedaure die Unannehmlichkeiten sehr, so Condor.

Bevor das Problemflugzeug nun wieder in Richtung Deutschland abheben darf, wird es geprüft. «Das Flugzeug wird in Varadero von der Condor-Technik gründlich untersucht», so der Sprecher. «Nach Behebung des Defekts und weiteren Tests wird es wieder für den regulären Flugbetrieb freigegeben.»

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