D-ABUK: Der Flieger musste mehrfach wegen Problemen landen.

Boeing 767 von CondorSchon wieder Ärger mit der D-ABUK

Zum dritten Mal in einer Woche macht dieselbe Boeing 767 von Condor Probleme. Jedes Mal stellten die Piloten Gerüche im Cockpit fest.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich hatten die Passagiere sich auf ein bisschen Glücksspiel, viel Sonne und ganz viele verrückte Erlebnisse gefreut. Zumindest letzteres geschah dann auch – sogar früher als geplant. Denn die Boeing 767-300, die auf Condor-Flug DE2064 von Frankfurt nach Las Vegas unterwegs war, musste im 513-Seelen-Ort Kangerlussuaq in Grönland außerplanmäßig landen. Durchschnittstemperatur im Juli: 10,4 Grad.

Der Grund: Die Piloten hatten im Cockpit eine Geruchsbildung festgestellt. Die Passagiere wurden daher mit einer Ersatzmaschine und 16 Stunden Verspätung ans Ziel gebracht. Auf dem Rückflug der Boeing 767 nach Frankfurt kam es dann wieder zu Problemen. Dieses Mal bildete sich nicht nur Geruch, sondern auch Rauch im Cockpit. Die Condor-Maschine musste in Newcastle landen.

Defekter Temperatursensor

«Es wurde ein defekter Temperatursensor am Cockpitfenster als Ursache identifiziert», so ein Condor-Sprecher. «Nach der Reparatur und ausführlichen Tests wurde das Flugzeug am Dienstag wieder für den Flugbetrieb freigegeben.» Doch da ging es schon wieder los.

Einen Tag später machte die Maschine mit der Registrierung D-ABUK wieder Probleme. «Auf Condor-Flug DE2198 am 26. Juli von Varadero nach Frankfurt haben die Piloten nach 53 Minuten Flugzeit auf Grund eines elektrischen Geruchs im Cockpit entschieden, nach Varadero zurückzukehren», bestätigt der Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. «Das Flugzeug ist um 21:58 Uhr Ortszeit (03:58 Uhr deutscher Zeit am 26. Juli) sicher gelandet.»

Flugzeug wird in Varadero untersucht

Die 233 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder seien wohlauf. Sie werden in Hotels in Varadero und Havanna untergebracht. Eine Ersatzmaschine verließ am Mittwochabend Frankfurt und traf am Abend in Kuba ein, um die Passagiere nach Hause zu bringen. Man bedaure die Unannehmlichkeiten sehr, so Condor.

Bevor das Problemflugzeug nun wieder in Richtung Deutschland abheben darf, wird es geprüft. «Das Flugzeug wird in Varadero von der Condor-Technik gründlich untersucht», so der Sprecher. «Nach Behebung des Defekts und weiteren Tests wird es wieder für den regulären Flugbetrieb freigegeben.»

Mehr zum Thema

ticker-usa

U.S. Air Force verlängert Einsatz von Boeing B-1 und Northrop Grumman B-2

ticker-usa

Pilotenverband fordert Reform bei medizinischer Zulassung in den USA

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Gulfstream G650: Ließ sich der Sohn des Ex-Präsidenten samt Gattin einladen?

Regierung der USA kauft auch zwei Gulfstream G650 für Abschiebeflotte

Video

Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca