Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.

Aus 2600 wird EchelonHonda will mit Echelon neues Kapitel aufschlagen

Der Businessjet-Hersteller verrät Details zu seinem neuen Flugzeugmodell. Es wird Honda Jet Echelon heißen und soll 2028 zum Erstflug starten.

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Honda gehört zu den größten Autoherstellern der Welt. Der japanische Konzern ist seit über 20 Jahren aber auch in der Luftfahrt tätig und hat mit dem Honda Jet ein Flugzeug in der Light-Jet-Klasse auf den Markt gebracht. Der Honda Jet und die modernisierten Varianten Honda Jet Elite II sowie Jet Elite S verkauften sich bisher insgesamt rund 220 Mal.

Vor zwei Jahren kündigte die Honda Aircraft Company die Entwicklung eines neuen und größeren Jets an: des Honda Jet 2600. Dabei steht 2600 für die angestrebte Reichweite von rund 2600 nautischen Meilen (4815 Kilometer), was Transkontinentalflüge in Nordamerika möglich macht. Erst im Juni hatte der Hersteller den Startschuss für das Projekt gegeben.

Aus 2600 wird Echelon

In Las Vegas hat das Unternehmen auf der Businessjet-Messe NBAA-BACE jetzt neue Details verraten, unter anderen den Namen: aus dem Honda Jet 2600 wird der Honda Jet Echelon. Der Chef der Honda Flugzeugsparte, Hideto Yamasaki, sprach davon, dass das Unternehmen mit dem Echelon seinem langjährigen Traum von der Ausweitung der Mobilität in den Himmel ein Stück näher komme.

Konzipiert ist der Jet als Light Jet, Honda sieht ihn aber in der Kategorie mittelgroßer Jets. So soll das neue Flugzeug in Bezug auf die Treibstoffeffizienz 20 Prozent besser als andere Light Jets und 40 Prozent effizienter als andere Midsize Jets abschneiden, so der Hersteller.

Single Pilot-Zulassung

Der Echelon ist, wie auch der erste Honda Jet, ein Tiefdecker mit über den Tragflächen montierten Triebwerken. Angetrieben wird sie von zwei FJ44-4C-Turbofans des Herstellers Williams International. Die maximale Reisegeschwindigkeit soll bei rund 450 Knoten (833 Kilometer pro Stunde) liegen.

Ein Blick in die Kabine des Honda Jet Echelon. Bild: Honda Aircraft Company

Honda strebt eine Single-Pilot-Zulassung für die Echelot an. Damit kann die Maschine entweder zehn Fluggäste plus einen Piloten oder eine Pilotin fassen. Oder es nehmen zwei Personen im Cockpit Platz plus neun Reisende in der Kabine.

Garmin Avionik mit Autoland

Die Avionik kommt mit dem G3000 von Garmin, inklusive Autothrottle, Runway Overrun Awareness and Alerting System (ROAAS), Autobrake und einem Advanced Steering Automation System. Der Echelon wird auch mit Garmins Notfallsystem Autoland ausgestattet.

Produziert wird der Jet im Werk in Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Das Unternehmen will dafür 55 Millionen Dollar in den Standort stecken. Der Roll-out der ersten Maschine ist für Anfang 2026 geplant. Im Frühling soll der Echelon dann auch zum Erstflug starten. Die Musterzulassung strebt Honda für das Jahr 2028 an.

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