Airbus A320 von Hellas Airlines: Eine Marktlücke füllen.

Neue Airline für Griechenland

Das Land steht am Abgrund. Und doch wagen griechische Investoren den Start einer neuen Fluglinie - mit Knowhow von Southwest.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Vorstandschef Vassilis Ralakis will eine Marktlücke füllen. Von Zentral-Griechenland aus soll seine Hellas Airlines Direktflüge ins In- und Ausland anbieten. Davon gibt es seiner Meinung nach noch nicht genug. Trotz der prekären wirtschaftlichen Situation seines Landes ist er zuversichtlich. Vielleicht lockt auch gerade der ständige drohende Staatsbankrott ein paar zusätzliche Touristen ins Land: Wie der deutsche Reiseverband Anfang August bekannt gab, lagen die Zahl der Buchungen nach Griechenland diesen Sommer im Vergleich zu Vorjahr markant höher. Denn Griechenland ist als Urlaubsland momentan ein Schnäppchen. Hellas Airlines will nun auch davon profitieren und einen wesentlichen Anteil am Markt ergattern.

Ihren Sitz hat Hellas Airlines am Flughafen Nea Anchialos in Volos, einer Hafenstadt in der Region Thessalien. Starten soll sie am 15. Januar 2013 mit einer Flotte von zwei Airbus A320. Diese sollen zunächst Inlandziele wie Athen, Thessaloniki oder Ioannina anfliegen. Im Mai kommen dann drei weitere Flieger hinzu, ebenfalls Airbus A320. Mit diesen will Hellas dann zahlreiche ausländische Ziele anfliegen: Frankfurt, Madrid, Moskau, Rom und London sind nur einige der Ziele, die Hellas dann bedienen will.

Erfahrene US-Partner

Die Preise sind wettbewerbsfähig: Ein Ticket nach Rom soll laut Ralakis rund 120 Euro kosten, berichtet die Zeitung Imerisia. Nach London sollen es rund 160 Euro für einen Hin- und Rückflug sein. Inlandflüge sollen billiger sein. Nach Athen sollen die Passagiere nur etwa 50 Euro retour zahlen. Ralakis überlegt auch, Pauschalangebote anzubieten, in denen auch Hotel und Transport vor Ort inbegriffen sind. In Zukunft plant er auch eine zweite Basis in Südfrankreich, sowie eine Frachttochter Hellas Airlines Cargo. 200 Arbeitsplätze sollen in der Region durch das neue Unternehmen entstehen. Zu verdanken haben sie das auch Unterstützung aus dem Ausland. Zu den Eignern der Airline gehören neben Investoren aus Thessalien auch Manager der amerikanischen Billigfluglinie Southwest Airlines.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack