Airbus A320 von Hellas Airlines: Eine Marktlücke füllen.

Neue Airline für Griechenland

Das Land steht am Abgrund. Und doch wagen griechische Investoren den Start einer neuen Fluglinie - mit Knowhow von Southwest.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vorstandschef Vassilis Ralakis will eine Marktlücke füllen. Von Zentral-Griechenland aus soll seine Hellas Airlines Direktflüge ins In- und Ausland anbieten. Davon gibt es seiner Meinung nach noch nicht genug. Trotz der prekären wirtschaftlichen Situation seines Landes ist er zuversichtlich. Vielleicht lockt auch gerade der ständige drohende Staatsbankrott ein paar zusätzliche Touristen ins Land: Wie der deutsche Reiseverband Anfang August bekannt gab, lagen die Zahl der Buchungen nach Griechenland diesen Sommer im Vergleich zu Vorjahr markant höher. Denn Griechenland ist als Urlaubsland momentan ein Schnäppchen. Hellas Airlines will nun auch davon profitieren und einen wesentlichen Anteil am Markt ergattern.

Ihren Sitz hat Hellas Airlines am Flughafen Nea Anchialos in Volos, einer Hafenstadt in der Region Thessalien. Starten soll sie am 15. Januar 2013 mit einer Flotte von zwei Airbus A320. Diese sollen zunächst Inlandziele wie Athen, Thessaloniki oder Ioannina anfliegen. Im Mai kommen dann drei weitere Flieger hinzu, ebenfalls Airbus A320. Mit diesen will Hellas dann zahlreiche ausländische Ziele anfliegen: Frankfurt, Madrid, Moskau, Rom und London sind nur einige der Ziele, die Hellas dann bedienen will.

Erfahrene US-Partner

Die Preise sind wettbewerbsfähig: Ein Ticket nach Rom soll laut Ralakis rund 120 Euro kosten, berichtet die Zeitung Imerisia. Nach London sollen es rund 160 Euro für einen Hin- und Rückflug sein. Inlandflüge sollen billiger sein. Nach Athen sollen die Passagiere nur etwa 50 Euro retour zahlen. Ralakis überlegt auch, Pauschalangebote anzubieten, in denen auch Hotel und Transport vor Ort inbegriffen sind. In Zukunft plant er auch eine zweite Basis in Südfrankreich, sowie eine Frachttochter Hellas Airlines Cargo. 200 Arbeitsplätze sollen in der Region durch das neue Unternehmen entstehen. Zu verdanken haben sie das auch Unterstützung aus dem Ausland. Zu den Eignern der Airline gehören neben Investoren aus Thessalien auch Manager der amerikanischen Billigfluglinie Southwest Airlines.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack