Neues Design bei Hawaiian Airlines: Hier ist ein Airbus A330 mit der Bemalung zu sehen.

Dreamliner im RennenHawaiian könnte A330 Neo fallen lassen

Hawaiian Airlines ist die einzige Kundin des A330-800. Nun überlegt die Fluglinie, stattdessen Dreamliner zu ordern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich soll der erste Airbus A330-800 – die kleinere Version der A330 Neo-Familie – bereits Ende des Jahres fertig gebaut sein. Doch nun droht dem Programm ein Rückschlag. Die bisher einzige Kundin für den A330-800 ist sich nicht mehr sicher, ob sie ihn noch will.

«Wir glauben noch an das Programm», sagt Hawaiian-Chef Mark Dunkerley laut dem Nachrichtensender CNN. «Aber wir wissen auch, dass Boeing ein paar tolle Alternativen im Programm hat, die wir uns gern ansehen.» Er rede mit Airbus, erwäge aber auch den Kauf von Dreamlinern des Konkurrenten.

Produktion geht weiter

Ein Grund für die Unsicherheit bei Hawaiian is ausgerechnet die schwache Nachfrage nach der kleineren A330-Neo-Version. Man frage sich «ob es die richtige Option für uns ist», so Dunkerley. Airbus selbst erklärt, dass man mit der Produktion des A330-800 weiter fortfahre.

Die einzelnen Bauteile würden derzeit überall in Europa an verschiedenen Airbus-Standorten zusammengebaut, so ein Sprecher. Hawaiian Airlines sollte die ersten zwei der sechs Flugzeuge bereits 2019 erhalten.

Erneut Entscheid umstoßen?

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Fluggesellschaft sich umentscheidet. Bereits der A330-800 war das Ergebnis einer Neuüberlegung. Im Februar 2008 gab Airbus bekannt, Hawaiian Airlines kaufe fix sechs A350-800. Die Maschinen hätten 2017 ausgeliefert werden sollen. Doch im Juli 2014 wandelte Hawaiian die Bestellung dann in A330-800 um.

Mehr zum Thema

ticker-hawaiian-airlines

Hawaiian Airlines setzt Boeing 737 erstmals zwischen den Inseln ein

ticker-hawaiian-airlines

Durchgeführt von Hawaiian Airlines: Alaska Airlines reduziert Flüge zwischen Honolulu und Sydney

Boeing 717 von Hawaiian Airlines: Ab 2028 ist Schluss.

Vorletzte Boeing-717-Betreiberin läutet das Ende ein

ticker-hawaiian-airlines

Inselverbindungen: Hawaiian Airlines ersetzt Boeing 717 durch Boeing 737-800

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier