Weltweite Flüge: Flightradar und andere Flugverfolgungsdienste stellen sie dar.

TotalausfallHacker legen Flightradar lahm

Millionen von Menschen nutzen Flightradar, um Flüge zu verfolgen. Derzeit geht das aber nicht - weil Hacker die Systeme der Schweden angreifen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Flugverfolgungsdienste haben in den letzten Jahren das Treiben am Himmel sichtbar gemacht. Sie fangen die Signale der ADS-B-Sender von Flugzeugen auf und stellen sie im Internet dar. So kann man Flüge weltweit verfolgen. Größter Anbieter ist die schwedische Flightradar 24 mit täglich mehr als zwei Millionen Nutzern.

Doch in den vergangenen Tagen wurden diese Nutzer oft enttäuscht. Denn Flightradar war nicht erreichbar. Man sei das dritte Mal in zwei Tagen angegriffen worden, so das Unternehmen am Montagabend (28. September). Man arbeite an der Abwehr des Hackerangriffs. Am Dienstagmorgen meldeten die Schweden: «Die Angriffe auf unsere Systeme gehen weiter, und obwohl wir in der Lage waren, den Dienst für kurze Zeit wieder zur Verfügung zu stellen, zwang uns die erhebliche Instabilität aufgrund der anhaltenden Angriffe dazu, unsere Bemühungen zur Eindämmung dieser Angriffe neu auszurichten. Infolgedessen steht Flightradar 24 derzeit nicht zur Verfügung.»

Mehr zum Thema

Computer-Tastatur: Hacker können aus der Ferne viel Schaden anrichten.

Chinesische Hacker attackieren Luftfahrtindustrie

Ticketkauf: Das Amadeus-System wies eine Sicherheitslücke auf.

Sicherheitslücke beim größten Buchungssystem

Unbemannte Drohnen: Laut VC Cockpit im Jahr 2016 eines der fünf größten Sicherheitsrisiken im Flugverkehr.

Was deutschen Piloten Sorgen bereitet

Foto von Flughafen Kelowna in Kanada: Dort wurden auch Bildschirme manipuliert.

Hacker machen Lautsprecher-Durchsagen an vier Flughäfen in Nordamerika

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier