Illustrationen im Patentantrag: Schafft Gulfstream den großen Durchbruch?

TechnologieGulfstream patentiert Pläne für Überschalljet

Der amerikanische Hersteller von Businessjets forscht schon lange im Bereich des Überschallflugs. Skizzen aus einem Patentantrag zeigen, wie das Flugzeug dereinst aussehen könnte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Gulfstream, der amerikanische Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen, forscht schon seit Jahren an einem superschnellen Businessjet. Wie nahe die Amerikaner dem Traum vom privaten Fliegen mit Überschallgeschwindigkeit gekommen sind, beweist ein neuer Patentantrag.

Die eingereichten Skizzen zeigen ein Flugzeug mit einem schmalem Rumpf und Schwenkflügeln wie bei einigen Kampfflugzeugen. Die teleskopische Nase besteht voll ausgezogen aus sechs Segmenten und soll den Lärm des Fliegers signifikant reduzieren. Im Herbst 2016 hatte ein Gulfstream-Manager angekündigt, dass man kurz vor der Lösung der Lärmproblematik stehe. Diese ist seit der Ausmusterung der Concorde im Jahr 2003 ein Haupthindernis für viele Projekte im Bereich des kommerziellen Überschallflugs.

Zusammenarbeit mit der Nasa

Gulfstream hatte bereits 2007 und 2009 Konzepte für Überschallflieger vorgestellt und unter dem Markennamen «Whisper» schützen lassen. In den alten Entwürfen waren noch feste Flügel und keine ausziehbare Nase vorgesehen gewesen.

Über Ausstattung, Reichweite und Nutzlast geben die Skizzen keinen Aufschluss. Im Patent geht es um die Reduktion der Intensität des Überschallknalls, weshalb die anderen Details des Fliegers in den Entwürfen nicht exakt ausgearbeitet sind. Die jeweils fünf Fenster auf beiden Seiten der Passagierkabine lassen aber auf einen kleinen Businessjet schließen, sollte der Flieger tatsächlich so gebaut werden.

Auch für größere Flieger?

Bei einem Durchbruch in der Lärmfrage ist davon auszugehen, dass die Technologie auch auf größere Flugzeuge anwendbar wäre. Gulfstream entwickelt für die Nasa das überschallschnelle Forschungs- und Demonstrationsflugzeug X-54, in dem die Erfindungen erstmals getestet werden sollen. Allerdings hat sich die Firma zu diesem Projekt bisher nur sehr zurückhaltend geäußert.

Mehr zum Thema

Die Gulfstream G600 hebt zum Testflug ab.

Gulfstream G600 meistert Jungfernflug

So stellt sich Airbus die Bänke vor. Hier zu sehen: Die Variante für füllige Passagiere.

Flugzeugsitze wie in der U-Bahn

Es sieht ein bisschen aus wie ein Business-Class-Sitz vor dem Ausfahren – doch statt einer Liegefläche ist ein Gepäckfach integriert.

Neuer Sitz macht Gepäckfächer überflüssig

Der ergonomische Twister-Sessel: Er soll die Schmerzen der Holzklasse-Passagiere lindern.

Neuer Economy-Sitz soll Komfort erhöhen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier