Flieger von Gulf Air an einer Flugschau: Neuer Markt, neue Hoffnung.

Gulf und Qatar erhalten Lizenz

Saudi-Arabien öffnet seinen Inlandsmarkt ausländischer Konkurrenz. Das Problem: Derzeit ist der noch gar nicht attraktiv. Trotzdem wollten viele mitmischen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Insgesamt 14 Fluggesellschaften bewarben sich. Nun bekamen zwei den Zuschlag. Die Aufsichtsbehörde General Authority of Civil Aviation of Saudi Arabia erteilte am Freitag (28. Dezember) Gulf Air aus Bahrain und Qatar Airways aus Katar die Erlaubnis, auf dem eigenen Staatsgebiet Inlandsflüge durchzuführen. Die beiden auserkorenen Airlines müssen nun innerhalb von sechs Monaten konkrete Pläne vorlegen, wie sie in der größten arabischen Volkswirtschaft mit rund 28 Millionen Einwohnern nationale Verbindungen anbieten wollen. Derzeit bedienen nur die beiden inländischen Anbieter Saudia und National Air Services den Markt zwischen den 27 Flughäfen Saudi Arabiens.

Der Andrang auf die Lizenzen ist einerseits nachvollziehbar. Saudi-Arabien gilt in Sachen Flugverbindungen als unterversorgt. Andererseits gilt der Inlandsmarkt aber als schwierig. Denn die Regierung setzt für Economy-Ticktes Obergrenzen fest. Zudem erhält die staatliche Saudia ihr Kerosin zu stark subventionierten Preisen. Dennoch schaffen es weder sie noch National Air Services, auf den Strecken Gewinn zu erzielen. Die private Sama Airlines ging 2010 pleite.

Tarife sollen steigen dürfen

Doch Mitte Dezember kündigte die General Authority of Civil Aviation an, man werde einerseits die Kerosinpreise erhöhen. Andererseits lasse man einen gewissen Spielraum bei den Tarifen zu. So sollen sie stetig steigen dürfen, je näher das Datum des Abfluges rücke, erklärte Informationsminister Abdulaziz Khoja gegenüber der Zeitung Arab Times.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack