Airbus A340-313X von Olympic Airlines: Die jets sind jetzt amerikanisch.

Griechenland versilbert vier Airbus

Schon lange wollte die Regierung die Jets der bankrotten Olympic Airlines loswerden. Nun griff eine amerikanische Käuferin zu.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit letztem November versuchten die Verantwortlichen in Athen fieberhaft, die vier gebrauchten Airbus A340-313X loszuwerden. Sie wollen mit einem Verkauf die leeren Staatskassen füllen. Die Flugzeuge waren nach der Pleite der nationalen Fluggesellschaft Olympic Airlines Ende 2009 an die Regierung gefallen. Nun ist der Befreiungsschlag gelungen. Wie die Regierung am Freitag (30. Dezember) meldete, wurden die A340 allesamt an die amerikanische Flugzeugleasinggesellschaft Apollo Aviation verkauft. Dadurch fließen rund 30 Millionen Euro (36,5 Millionen Franken) in die Staatskasse.

Die Regierung will durch Verkäufe von Staatseigentum 2001 rund 1,8 Milliarden Euro einnehmen und 2012 hofft sie auf Erlöse von 9,3 Milliarden. Dem Verkauf der Olympic-Jets mussten fünf Ministerien zustimmen. Die Preisverhandlungen führte am Ende das Finanzministerium. «Apollo Aviation gab das höchste Gebot ab» erklärte die Regierung. Die vier A340 mit den Immatrikulationen SX-DFA bis SX-DFD sind zwischen 12- und 13-jährig und wurden seinerzeit noch von der Vorgängergesellschaft Olympic Airways gekauft, welche 2003 vom Staat gerettet werden musste und in der neuen Olympic Airlines aufging.

Privater Neustart

Olympics Airlines ging 2009 abermals bankrott. Der Staat gründete daraufhin unter dem Namen Olympic Air eine neue Gesellschaft und privatisierte sie. Sie gehört seither der griechischen Finanzgruppe Marfin Investment. Die Airline besitzt eine Flotte von 23 Flugzeugen und fliegt 32 Ziele im Inland und mit Amsterdam, Belgrad, Bukarest, Istanbul, Kairo, Larnaca, Sofia und Tirana acht im Ausland an.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack