Airbus A340-313X von Olympic Airlines: Die jets sind jetzt amerikanisch.

Griechenland versilbert vier Airbus

Schon lange wollte die Regierung die Jets der bankrotten Olympic Airlines loswerden. Nun griff eine amerikanische Käuferin zu.

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Seit letztem November versuchten die Verantwortlichen in Athen fieberhaft, die vier gebrauchten Airbus A340-313X loszuwerden. Sie wollen mit einem Verkauf die leeren Staatskassen füllen. Die Flugzeuge waren nach der Pleite der nationalen Fluggesellschaft Olympic Airlines Ende 2009 an die Regierung gefallen. Nun ist der Befreiungsschlag gelungen. Wie die Regierung am Freitag (30. Dezember) meldete, wurden die A340 allesamt an die amerikanische Flugzeugleasinggesellschaft Apollo Aviation verkauft. Dadurch fließen rund 30 Millionen Euro (36,5 Millionen Franken) in die Staatskasse.

Die Regierung will durch Verkäufe von Staatseigentum 2001 rund 1,8 Milliarden Euro einnehmen und 2012 hofft sie auf Erlöse von 9,3 Milliarden. Dem Verkauf der Olympic-Jets mussten fünf Ministerien zustimmen. Die Preisverhandlungen führte am Ende das Finanzministerium. «Apollo Aviation gab das höchste Gebot ab» erklärte die Regierung. Die vier A340 mit den Immatrikulationen SX-DFA bis SX-DFD sind zwischen 12- und 13-jährig und wurden seinerzeit noch von der Vorgängergesellschaft Olympic Airways gekauft, welche 2003 vom Staat gerettet werden musste und in der neuen Olympic Airlines aufging.

Privater Neustart

Olympics Airlines ging 2009 abermals bankrott. Der Staat gründete daraufhin unter dem Namen Olympic Air eine neue Gesellschaft und privatisierte sie. Sie gehört seither der griechischen Finanzgruppe Marfin Investment. Die Airline besitzt eine Flotte von 23 Flugzeugen und fliegt 32 Ziele im Inland und mit Amsterdam, Belgrad, Bukarest, Istanbul, Kairo, Larnaca, Sofia und Tirana acht im Ausland an.

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