Airbus A220 in den Farben von Green Africa: Zuerst Inlandsziele.

Green Africa Airways will 50 A220-300Airline wechselt von Boeing 737 Max auf Airbus A220

Green Africa Airways plante mit Boeing 737 Max. Nun aber hat sich die nigerianische Fluggesellschaft umentschieden und will 50 Airbus A220 kaufen.

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Eigentlich plante Babawande Afolabi mit der Boeing 737 Max. Bis zu 100 Exemplare wollte der Gründer von Green Africa Airways bestellen. Eine Absichtserklärung für eine feste Order von 50 737 Max 8 und eine Option für 50 weitere Jets unterzeichnete er im Dezember 2018.

Doch aus der Absicht wird kaum noch ein Auftrag für Boeing. Denn am Donnerstag (13. Februar) gab Airbus bekannt, Green Africa habe eine Absichtserklärung zum Kauf von 50 A220-300 unterzeichnet. «Wir sind extrem stolz, die größte A220-Bestellung vom afrikanischen Kontinent bekannt geben zu können», so Airline-Gründer Afolabi in der Mitteilung.

Noch kein Luftfahrtbetreiberzeugnis

Die neue nigerianische Fluggesellschaft  will nach eigenen Angaben «sicheres, komfortables und erschwingliches» Reisen ermöglichen und so die Entwicklung in Nigeria und Afrika fördern. In einem ersten Schritt sollen vor allem Inlandsflüge angeboten werden. Später kommen regionale Strecken hinzu.

Die Betriebslizenz besitzt Green Africa bereits. Die Fluglinie wartet allerdings noch immer auf die Erteilung des Luftfahrtbetreiberzeugnisses (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC). Die Finanzierung hat sie dagegen schon gesichert - über die New Yorker Finanzfirma Kuramo Capital.

Hochkarätiges Team

Auch hat Green Africa ein hochkarätiges Team zusammengestellt. Jag Singh, ehemaliger Chef von Caribbean Airways, ist operativer Leiter von Green Africa Airways. Zugleich hat Gründer Afolabi - er studierte an der Stanford Business School in den USA und arbeitete bei American Airlines und der Investmentbank Morgan Stanley in London – einen Beirat zusammengestellt, dem unter anderen Tom Horton, Ex-Chef von American Airlines, und William Shaw, Ex-Chef von Viva Colombia, angehören.

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