ATR 72 von Windrose: Flog früher nach Uzhhorod.

UzhhorodGibt es bald wieder Flüge in die Ukraine?

Der Krieg verunmöglicht Flüge in die Ukraine. Die Regionalregierung von Transkarpatien versucht nun, dank eines ganz speziellen Flughafens wieder Flüge anzulocken.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In die Ukraine reisen kann man seit dem Angriff der Russen auf das Land nur auf dem Landweg. Und auch das nur mit Schwierigkeiten. Doch das könnte sich bald ändern. Wie das Portal Avianews berichtet, erwägt die Regierung der Verwaltungseinheit Transkarpatien, den Flughafen Uzhhorod für Passagierflüge zu öffnen.

Die Regierung will rund 700.000 Euro investieren, um den Flughafen fit zu machen, wieder Flüge aufzunehmen. Laut dem Vorsitzenden des Regionalrats, Volodymyr Chubirko, werden die Mittel benötigt, um «die notwendigen Verfahren durchzuführen, Genehmigungen zu erhalten und die erforderlichen Gebäude zu bauen».

Direkt an der EU-Grenze

Die Gedankenspiele über eine Wiedereröffnung Uzhhorods begannen, weil der Flughafen quasi direkt an der Grenze zur Slowakei liegt. Die Landebahn grenzt buchstäblich an die Grenze, sodass Flugzeuge vor der Landung in oder unmittelbar nach dem Start sofort in den Luftraum der Nato- und EU-Staaten eintreten.

Grundsätzlich sollte das bedeuten, dass die Flugzeuge sicher sind. Doch eine 100-prozentige Garantie, dass kein russischer Angriff einen Flieger treffen würde, gibt es in diesem Krieg nicht. Uzhhorod könnte allerdings zumindest in Ausnahme- oder Notfällen genutzt werden, selbst wenn keine Linienflüge stattfinden.

Russen griffen viele Airports an

Die anderen Flughäfen des Landes sind einerseits wegen des unmöglichen Überflugs des ukrainischen Luftraums und potenziellen Raketenangriffen nicht nutzbar. Andererseits hat die russische Armee auch einen Großteil der Airports angegriffen und zu zerstören versucht. Kyiv-Boryspil, Lviv, Charkiv, Odesa und Dnipro – alle haben die Russen attackiert.

Den Flughafen Kyiv Zhuliany hat die ukrainische Armee besonders hart verteidigt. Denn er liegt in der Hauptstadt und hätte zum gefährlichen Einfallstor für die Russen werden können. Die Startbahn wurde teils mit einem Privatjet blockiert. Außerdem hat die ukrainische Armee die Piste mit Öl verschmutzt, um Landungen zu verunmöglichen.

Pläne für Ausbau schon vor dem Krieg

Schon vor dem Krieg plante die ukrainische Regierung einen neuen Flughafen bei Uzhhorod zu bauen. Den jetztigen Airport der Stadt, der das Iata-Kürzel UDJ trägt, flog zuletzt nur Windrose Airlines an.

Mehr zum Thema

Uzhhorod im Westen der Ukraine: In der Nähe soll einer neuer Airport entstehen.

Ukraine plant Bau von drei neuen Flughäfen

Stadtflughafen von Kyiv: Strategisch wichtig.

Warum ein kleiner Flughafen im Ukraine-Krieg so zentral ist

Der Flughafen Kherson nach einer der ersten Bombardierungen: Starke Zerstörung.

Wie Khersons Flughafenchef die Besatzung durch Russland erlebt

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier