Airbus von Germanwings: Wird nicht umgemalt.

Germanwings bleibt Germanwings

Die Lufthansa gab erste Details zu ihrer neuen Billigtochter bekannt. Germanwings behält demnach den Namen. Doch sonst ändert sich ziemlich viel.

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«Günstig, aber nicht billig», heißt das Motto der neuen Europafluglinie der deutschen Lufthansa. Der Name ist ein altbekannter: Germanwings wird auch die neue Gesellschaft heißen, wie der Luftfahrtkonzern am Donnerstag (11. Oktober) bekannt gab. Die neue Airline entsteht aus der Zusammenführung von Germanwings und den Direct Services - allen Direktflugverbindungen in Europa, die sich außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München abspielen. Lufthansa als Kernmarke soll ab 2013 nur noch für die Kurz- und Mittelstreckenverbindungen ab Frankfurt und München und die Langstreckenflüge von Frankfurt, Düsseldorf und München aus verwendet werden.

Schon im kommenden Januar wird die neue Low-Cost-Gesellschaft mit der Flotte von Germanwings (32 Airbus A319-100) und mit bis zu 30 Fliegern der Direct Services abheben. Die Regionaltochter Eurowings (23 Bombardier CRJ 900) bleibe eigenständig, fliege aber nun im Auftrag von Germanwings, so die Lufthansa. Insgesamt fliegen also künftig rund 85 Flieger für die erweiterte Germanwings. Die neue Billigtochter wolle «innovativen und hochwertigen» Service bieten, so der deutsche Luftfahrtkonzern. Sie erhält dazu auch einen neuen Markenauftritt. Er werde nun entwickelt und im Dezember vorgestellt.

Gewerkschaften nicht begeistert

«Mit dieser strategischen Weichenstellung schaffen wir eine wichtige Voraussetzung, um im Europaverkehr wieder profitabel zu fliegen», lässt sich Konzernchef Christoph Franz in einer Medienmitteilung zitieren. «Wichtig für den nachhaltigen Erfolg ist allerdings, dass wir gemeinsam mit den Tarifpartnern die Kostengünstigkeit der Germanwings erhalten können.»

Von den Gewerkschaften ist angesichts der Pläne Gegenwind zu erwarten. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO kündigte bereits im Vorfeld an, dass die Schlichtung des Streits zwischen den Tausenden Flugbegleitern und der Airline durch das Projekt einer Billigtochter in Gefahr sein könne.

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