Flieger von Germania (Symbolbild): Ein Jet der Airline hatte am Sonntag ein Problem.

Boeing 737-700Germania-Jet kehrt mit Triebwerksproblem um

Es gab einen Knall, dann brach eine Boeing 737 von Germania den Flug nach Gran Canaria ab. Ein Problem mit dem CFM-Triebwerk weckt eine böse Erinnerung.

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Zwischenfall bei Germania: Eine Boeing 737-700 der Fluglinie musste am Sonntagvormittag (29. April) ihren Flug ST4926 von Berlin-Tegel nach Gran Canaria abbrechen. Bereits kurz nach dem Start kehrte sie zum Flughafen Tegel zurück. «Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu Problemen mit einem Triebwerk, weshalb sich der Kapitän zum Abschalten dieses Triebwerks sowie zur umgehenden Rückkehr nach Berlin-Tegel entschloss», teilte die Airline mit. Der Flieger sei um 10:24 Uhr sicher gelandet und werde nun untersucht.

Keiner der 120 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder an Bord wurde verletzt, so Germania weiter. Ein Passagier sagte gegenüber der Zeitung Märkische Allgemeine: «Wir sind gestartet und gerade durch die Wolkendecke geflogen, dann gab es einen Knall und das Flugzeug hat gewackelt.» Ein anderer Reisender schrieb bei Twitter: «Ich habe außerdem eine kurze Stichflamme o.ä. gesehen, die hinten aus dem Triebwerk kam.»

Germania schließt Zusammenhang fast sicher aus

Bei dem Triebwerk handelt es sich um ein CFM56-7B, wie Germania bestätigte. Ein Triebwerk dieses Typs war am 17. April an einer Boeing 737-700 von Southwest Airlines explodiert. Eine Passagierin kam bei dem Vorfall in den USA ums Leben. Germania beschwichtigt jedoch: «Obwohl es sich bei dem betroffenen Flugzeug um eine B737-700 und dem betroffenen Triebwerk um ein CFM56-7B handelt, kann nach bisherigem Stand der Erkenntnisse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Bezug zum tragischen Vorfall bei Southwest Airlines ausgeschlossen werden», so die Fluggesellschaft.

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