Airbus A321: Flugbetreib vorerst gesichert.

Geld gefundenGermania will alleine weitermachen

Die deutsche Fluggesellschaft konnte mehr als 15 Millionen Euro frisches Geld auftreiben. Damit sieht sich Germania nun für die Zukunft gut gerüstet.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Karsten Balke war seit Dezember rastlos unterwegs. Er suchte dringend frisches Geld, um das Überleben seiner Germania zu sichern. Im Dezember war sie nach hohen Verlusten im Sommer in akute Finanznot geraten. Sogar einen Verkauf seiner Fluggesellschaft hat der Chef und Eigentümer in Betracht gezogen und auch im Januar noch entsprechende Gespräche geführt.

Nun hat die deutsche Fluggesellschaft aber offenbar die akuten Geldprobleme gelöst, um die «mittel- und langfristige Perspektive der Germania als unabhängige mittelständische Fluggesellschaft» zu sichern, wie sie in einer Pressemitteilung vom Samstag (19. Januar) schreibt. «Hinsichtlich unserer Finanzierungsbemühungen haben wir heute eine wichtige Zusage erhalten», lässt sich Balke zitieren.  Man habe damit mehr als die 15 Millionen Euro erhalten, die man angestrebt habe. «Die Mittel sollen uns in der nächsten Woche zufließen.»

Tiefrote Zahlen

Die Germania-Gruppe schrieb in den vergangenen Jahren tiefrote Zahlen. 2016 resultierte ein Reinverlust von mehr als 32 Millionen Euro und 2017 einer von 8,3 Millionen Euro. Für 2018 prognostizierte der Vorstand ein «Konzernjahresergebnis im Bereich von minus 20 bis minus 30 Millionen Euro». Damit verlor die Gruppe also in drei Jahren mehr als 60 Millionen.

Woher das neue Geld stammt, darüber schweigt sich Germania aus. Die Gespräche mit Investoren unterliegen einer «strikten schriftlichen Vertraulichkeitsvereinbarung», so ein Sprecher. Auch ob es sich um Kredite handelt oder um neue Investoren eingestiegen sind, will sie nicht verraten.

Über die Bücher

Die Fluggesellschaft betont aber, die Buchungslage sei trotz Turbulenzen gut. Sie erklärt zudem, dass man strategisch nochmals über die Bücher gehe. «Die bereits in der Vergangenheit begonnenen strategischen und strukturellen Entwicklungen wird Germania intensivieren, optimieren oder gegebenenfalls korrigieren.»

Mehr zum Thema

Airbus A321 von Germania: Die Airline braucht Geld.

Germania steht zum Verkauf

Germania-Jet im April 2017: Auch in diesem Jahr kein Gewinn.

Germania steckt tief in den roten Zahlen

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin