Flieger von Southwest: «Dinge müssen sich im Sommer schnell verbessern.»

BilligfliegerMuss Southwest erstmals Leute entlassen?

In ihrer 47-jährigen Geschichte konnte die größte Billigairline der Welt Entlassungen vermeiden. Mit einem geplanten Abbau der Kapazitäten droht sich dies nun zu ändern.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist eine kurze, aber offene Ansprache. In einem rund eineinhalb Minuten langen Video wendete sich Southwest-Airlines-Chef Gary Kelly vor wenigen Tagen an seine Mitarbeiter. Ohne großes Drumherum geht der Manager direkt am Anfang auf die Frage ein, ob dem größten Billigflieger der Welt angesichts der Coronakrise ein Stellenabbau droht.

«Ich weiß wirklich nicht, wie es für uns sein wird», sagt Kelly. Einige Tage zuvor wurde bekannt, dass mit Delta Air Lines eine andere große Airline aus den USA erwartet, im kommenden Jahr nur 7000 ihrer etwa 13.000 Piloten zu benötigen. Solche exakten Zahlen nennt der Southwest-Chef bislang nicht, jedoch gibt er grobe Aussichten.

30 Prozent weniger Kapazitäten geplant

Für den Herbst erwägt Southwest eine Verringerung ihrer Sitzplatzkapazitäten um 30 Prozent. Es gebe zwar keine hundertprozentige Verknüpfung von zu viel Kapazität und zu viel Personal, so Kelly. Er vermute aber, dass es in vielen Bereichen um ähnliche Größenordnungen gehe. Das würde bedeuten, dass die Fluggesellschaft rund 30 Prozent zu viel Personal hätte.

In der 47 Jahren alten Geschichte von Southwest ist es laut Kelly bisher nie zu großen Entlassungen gekommen. «Wir tun alles Mögliche, um sicherzustellen, dass wir diesen Rekord halten können», sagt der Airline-Chef. Mit freiwilligen Urlaubsprogrammen versucht die Airline bereits Personalkosten zu sparen, auch hat sie Reserven in Höhe von etwa 14 Milliarden Dollar. Doch die Verluste sind derzeit hoch.

«Dinge müssen sich schnell verbessern»

Im April hat Southwest etwa eine Milliarde Dollar verloren, nicht mit eingerechnet staatliche Unterstützungsgelder. «Die Dinge müssen sich im Sommer schnell verbessern», mahnt Kelly. «Und wenn das nicht der Fall ist, müssen wir Southwest Airlines radikal umstrukturieren.»

Mehr zum Thema

Blick aus dem Fenster einer Boeing 737 von Sun Express: Die Airline erwartet härtere Zeiten.

Das passierte in der Corona-Krise im Mai

Das staatliche Rettungspaket wird für Lufthansa teuer

Das staatliche Rettungspaket wird für Lufthansa teuer

Airbus A320 von Austrian Airlines: Wohin geht die Reise?

Mitarbeiter von Austrian verzichten auf 80 Millionen pro Jahr

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg