Die Fenster sind leicht geschwungen, das hilft der Aerodynamik.

Spezielles DesignWarum trägt der A350 eine Zorro-Maske?

Kaum ein Flugzeug hat so auffällige Cockpitfenster wie der Airbus A350. Bei der schwarzen Umrandung um die Scheiben geht es um viel mehr als nur Ästehtik.

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Das maximale Startgewicht von bis zu 280 Tonnen? Die Reichweite von bis zu 15.000 Kilometer? Die Schubkraft der Triebwerke von bis zu 334 Kilonewton? Nein, es sind nicht diese technischen Spezifikationen, über die beim Airbus A350 am meisten diskutiert wird. Es ist das Aussehen. Der neue Langstreckenflieger trägt eine auffällige Zorro-Maske. Doch für was ist dieses Merkmal gut?

Die schwarze Umrandung und die ungewöhnliche Form der Cockpitfenster haben nicht primär ästhetische Gründe. Sie helfen Kosten zu sparen - und das gleich auf mehrfache Weise:



  • Die Nase des A350 wurde leicht konkav konzipiert, um den Luftwiderstand zu verringern. In diese Form wurden die Fenster eingepasst. Sie haben darum eine leicht geschwungene Form. Das spart Kerosin und macht den Langstreckenflieger für Crew und Piloten auch leiser, weil die Luft sanfter über die Nase strömt, wie Airbus betont.



  • Die schwarze Farbe hilft, die Wartungskosten zu senken. Bei der Auswechslung einer Cockpitscheibe kommt es an Rändern gerne zu Absplitterungen. Die können leichter mit dem universellen Schwarz übermalt werden als wenn man jedes Mal die exakte Rumpf-Farbe der Airline finden muss. Zudem hilft die Umrandung Temperaturunterschiede auszugleichen. Dadurch werden die Kräfte auf die Scheiben verringert. Es kommt seltener zu Rissen.



  • Die Nasenform gepaart mit den leicht geschwungenen Cockpitscheiben ermöglicht Piloten eine bessere Sicht nach unten aufs Vorfeld. Das erleichtert die Zusamenarbeit mit den Mitarbeitenden am Boden und reduziert Unfallgefahren.

Werfen Sie in der oben stehenden Bildergalerie einen Blick auf die Details der Zorro-Maske.

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