Der Airbus A330-800 von Air Greenland: Der Jet ...

Airbus A330 NeoErsatzteilmangel hielt Air Greenlands einzigen Jet drei Wochen lang am Boden

Innerhalb von vier Tagen wollte die Fluggesellschaft ihren beschädigten A330-800 wieder in die Luft bekommen. Doch es dauerte viel länger, weil Airbus das Ersatzteil für Air Greenland nicht vorrätig hatte.

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Am 23. Mai stieß der einzige Jet von Air Greenland am Flughafen Kopenhagen mit einem geparkten Flugzeug von SAS zusammen. Die Fluglinie wollte den A330-800 mit dem Kennzeichen OY-GKN eigentlich bis zum 27. Mai reparieren und wieder in Betrieb nehmen. Denn er ist ihr einziger Langstreckenflieger.

Doch das gelang nicht. Erst am 12. Juni konnte der Airbus A330 Neo wieder in den Dienst zurückkehren - und damit nach 20 statt nach nur vier Tagen. Der Grund: Man habe das Ersatzteil, ein Querruder, erst am Abend des 9. Juni erhalten, teilte Air Greenland mit. Am 11. Juni war die Reparatur des Langstreckenfliegers abgeschlossen.

«Beim Flugzeughersteller nicht vorrätig»

Der A330 Neo bestehe zwar zu 95 Prozent aus den gleichen Teilen wie der A330. «Trotzdem war es schwierig, das Ersatzteil zu beschaffen, da es beim Flugzeughersteller nicht vorrätig war», so Air Greenland. Lieferschwierigkeiten sind in der Branche aktuell generell ein Problem.

Querruder sind bewegliche Klappen an den Hinterkanten der Tragflächen. Sie ermöglichen Rollbewegungen um die Längsachse des Flugzeuges. Dieses wiederum machen Schräglagen und damit Kurvenflüge möglich.

Sonst nur Dash 8-200 in der Flotte

Der Airbus A330-800 ist das einzige düsengetriebene Flugzeug  von Air Greenland. Sonst fliegt die Fluggesellschaft von der größten Insel der Welt mit acht Turboprops vom Typ De Havilland Canada Dash 8-200. Als die OY-GKN ausfiel, setzte die Fluggesellschaft bei Wet-Lease Flieger der dänischen Jettime ein.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Arbeiten am A330-800. Ein Klick aufs Bild öffnete die Galerie im Großformat.

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