Dornier Seawings Orca: Das Flugboot ist speziell für Such- und Rettungsmissionen ausgelegt.

Flugboot-VarianteDornier Seawings lässt die Orca los

Der deutsche Flugzeugbauer treibt mit chinesischer Hilfe die Produktion seines Flugbootes voran. Nun stellt Dornier Seawings eine Variante für Rettungseinsätze vor.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Dass Flugzeuge nach Meeresbewohnern benannt werden, gab es schon mehrmals. Beim Airbus Beluga und der Boeing Guppy sorgten jedoch die bulligen Formen der großen Transportflugzeuge für die maritime Namensgebung. Anders ist es nun beim neusten Projekt von Dornier Seawings. Der deutsche Hersteller kündigte mit der Orca eine neue Version ihres Amphibienflugzeuges Seastar an und der Name entspricht dem Einsatzgebiet.

Bisher arbeitet Dornier Seawings emsig an der Neuauflage der Seastar. Das Wasserflugzeug soll mit der Hilfe chinesischer Investoren zur Serienreife gebracht werden und noch in diesem Jahr zum ersten Mal abheben. Der Hersteller positioniert die Seastar dabei als Businessflieger. Mit der Eigenschaft, auf Wasser sowie auf kurzen Bahnen starten und landen zu können, soll das Flugzeug einen großen Vorteil zu Konkurrenzfliegern besitzen.

Rettungsliege statt VIP-Kabine

Mit der Orca sucht Dornier Seawings nun auch nach anderen Wegen, ihr Flugzeug zu verkaufen. Der Amphibienflieger basiert auf der Seastar, ist jedoch für Operationen auf dem Meer ausgelegt. Laut Hersteller ist das Flugzeug für Such- und Rettungsmissionen sowie Patrouillenflüge über dem Meer geeignet. Gegenüber den meisten Flugzeugen, die für diesen Zweck eingesetzt werden, tilgt der Wasserflieger jedoch einen Nachteil.

Während Marine-Hubschrauber über eine Winde Zugang zur Wasseroberfläche haben, kann die Orca direkt auf dem Wasser landen und zum Beispiel Personen auf hoher See aufnehmen. Mit einer Reisegeschwindigkeit von mehr als 330 Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von 1300 Kilometern soll das Flugzeug schneller sein und weiter kommen als ein Drehflügler.

Einsatz auch als Umweltschützer

Der Hersteller sieht aber auch Potenzial im Umweltschutz. So kann das Flugzeug fernab der Küsten Wasserproben aufnehmen. Laut Dornier Seawings könnte das nützlich sein, wenn es darum geht, die Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll zu analysieren.

Damit die Orca ihren Aufgaben gerecht wird, kann sie mit Wärmebildkameras, Suchlicht oder Radargerät unterhalb der Flügel ausgestattet werden. In der Kabine können ähnlich wie im Rettungshubschrauber Liegen für Schiffbrüchige Platz finden, aber zum Beispiel auch Arbeitsplätze für Radar-Operateure. Nach eigenen Angaben befindet sich Dornier Seawings bereits in Gesprächen mit ungenannten Interessenten. Für 2022 ist die erste Auslieferung geplant.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie sich die Orca ansehen.

Mehr zum Thema

Riesen-Flugboot startet erstmals aus dem Wasser

Riesen-Flugboot startet erstmals aus dem Wasser

AW 609: Das Luftfahrzeug wird jetzt in Serie gebaut.

Kipprotor kommt in die zivile Luftfahrt

ticker-deutschland

Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

ticker-deutschland

BDF-Prognose: Deutschland hinkt beim Flugangebot Europa immer weiter hinterher

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack