Wer zu Air-Berlin-Zeiten Tagen nach Tegel kam, wurde auf der Zufahrtsstraße von einer eigenen kleinen Abflugstafel begrüßt. Heute…

Ein Jahr seit InsolvenzAuf den Spuren von Air Berlin

Vor einem Jahr wurde das Ende von Air Berlin besiegelt. Gibt es am ehemaligen Hauptdrehkreuz Berlin-Tegel noch Hinweise auf die Fluglinie? Eine Spurensuche.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Täglich trugen die Flugzeuge von Air Berlin den Namen der deutschen Hauptstadt durch ganz Europa – und in die Welt. In Berlin hatte die ehemals zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft auch ihre Heimat. Sie betrieb am Flughafen Tegel ihr größtes Drehkreuz. Unweit vom kleinen Stadtflughafen befand sich die Firmenzentrale.

Vor einem Jahr wurden die Träume abrupt zerstört, die hier einst geschmiedet wurden. Air Berlin meldete am 15. August 2017 Insolvenz an. Ende Oktober beförderten dann Air Berlin-Flieger zum letzten Male Passagiere. Es sollte es nicht lange dauern, ehe das Rot-Weiß als dominierende Farbe verschwinden sollte.

Mit einem Hopser nach Schönefeld

Bereits am nächsten Tag wurden viele Flugzeuge nach einem kurzen Hopser in Schönefeld vor dem entstehenden neuen Airport BER zwischengeparkt, bevor sie zurück an die Leasinggeber gingen. Auch die Niki-Flugzeuge - teilweise in Farben der bankrotten Muttergesellschaft - überließen das Vorfeld in TXL nach und nach den Konkurrenten.

Im Terminal von Tegel sollte ein wenig mehr Zeit wegen, bis alle Spuren des ehemaligen Lokalmatadors beiseite geschafft waren. Firmenlogos, Werbeschilder, Service- und Check-in-Schalter wurden in den Wochen nach dem Aus abmontiert oder trugen plötzlich neue Farben. Zum Start des Sommerflugplans 2018 ist es beinahe unmöglich geworden, zu sehen wer hier früher die Lokalgröße war.

Doch sind heute wirklich alle Spuren Air Berlins in Berlin-Tegel verschwunden? aeroTELEGRAPH hat sich auf eine Spurensuche begeben. Sehen Sie in der oberen Bildergalerie, ob und wie wir in Berlin-Tegel fündig geworden sind.

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies