Swiss-Langstreckenjet über Toronto: 2024 zu sehen?

Start 2024Fünf Ziele sind Favoriten für neue Langstrecken bei Swiss

Im kommenden Jahr möchte die Schweizer Lufthansa-Tochter neue Langstreckenziele ins Programm aufnehmen. Fünf Destinationen haben dabei besonders gute Chancen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In den Jahren 2020 und 2021 machte die Pandemie Swiss einen Strich durch die Rechnung. Sie musste ihre Pläne für die ersten beiden neuen Langstreckenziele seit Jahren, Osaka und Washington, zurück in die Schublade legen. Doch mittlerweile sieht die Lage anders aus.

«In der Tat überlegen wir, in einer weiteren Wachstumsphase ab 2024 auch wieder neue Ziele aufzunehmen», sagte im Mai der Vertriebschef der schweizerischen Lufthansa-Tochter, Tamur Godarzi Pour. Man werde in ein paar Monaten Details bekannt geben.

Fünf Städte als Favoriten

Nun äußert sich Swiss-Netzwerkchef Benedikt Escher im Mitgliedermagazin des Pilotenverbands Aeropers zu neuen Langstreckenrouten ab Zürich. «Wir werden nächstes Jahr voraussichtlich zwischen zwei und vier neue Destinationen bringen», so der Manager. Die Kandidaten seien in etwa die Gleichen wie vor der Pandemie. «Im Westen vor allem Washington und Toronto und im Osten insbesondere Osaka und Seoul.»

Neue Ziele könnten aber auch solche sein, «die wir wie Peking nicht mehr angeflogen sind», erklärt Escher. Allerdings sei der Flug in die chinesische Hauptstadt problematisch, da Swiss im Gegensatz zu asiatischen Airlines Russland umfliegen müsse. «'Peking Ja oder Nein?', wird voraussichtlich zwischen Juni und September beantwortet.»

Nicht alle Routen täglich

Generell soll laut dem Netzwerkchef noch im Sommer 2023 die Entscheidung fallen und der Start im Sommer 2024 folgen. Er halte drei oder vier neue Ziele für am wahrscheinlichsten, «vielleicht gibt es aber auch noch Überraschungen». Die Herausforderung werde sein, dass man bei vielen neuen Routen nicht alle werde täglich fliegen können.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A340 von Swiss: Die Fluglinie plant neue Fernziele.

Swiss denkt wieder über neue Langstreckenziele nach

Daxing International Airport: Bald Ziel von Swiss.

Swiss verlegt Flüge nach Peking Daxing

Osaka: Die japanische Stadt schlug Favorit Seoul.

Swiss kündigt erste neue Langstrecken seit 2013 an

ticker-swiss

Swiss schickt dritten Airbus A350 auf die Kurzstrecke

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier