Airbus A320 von Qatar Airways: Die Golfairline bestellt nun die größere Variante des Neo-Nachfolgemodells.

Streik bei British AirwaysFreud und Leid mit geleasten Qatar-Jets

British Airways setzt Flugzeuge von Qatar Airways als Streikbrecher ein. Das gefällt einigen Passagieren wegen des zusätzlichen Komforts. Andere sind verärgert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Neun Airbus A320 von Qatar Airways fliegen derzeit als Streikbrecher durch Europa. Die Flugzeuge mit den Kennzeichen A7-ADA, A7-ADB, A7-ADC, A7-ADD, A7-ADE, A7-ADF, A7-ADG,  A7-ADI und A7-LAA bedienen im Auftrag von British Airways Europastrecken ab London Heathrow. Es sind die Flüge – auch solche nach Deutschland und in die Schweiz – die wegen des Streiks der Kabinenmitarbeiter eigentlich ausfallen würden.

Dank der Hilfe aus Katar kann British Airways 99,5 Prozent aller Flüge durchführen. Nicht nur deswegen freuen sich die meisten Kunden. Passagiere, die mit den angemieteten Fliegern und Crews von Qatar Airways unterwegs sind, erhalten gratis Snacks und Getränke. Bei British Airways muss man in Europa dafür seit einiger Zeit zahlen. «Eine angenehme Erfahrung mit sehr freundlicher Crew», erzählte eine Passagierin der Zeitung The Independent. Ein anderer Nutzer strich hervor, dass man «eine große Auswahl an Getränken, eine heiße Süßspeise und Schokoladenkuchen bekommen habe.

Hinweis auf Arbeitsbedingungen

Das ist nicht alles. Zudem gibt es je nach Flugzeug ein Unterhaltungssystem in jedem Sitz. In der Business Class gibt es in den Airbus A320 von Qatar Airways auch weit nach hinten klappbare und teilweise Vollflach-Sitze. In Europa ist das schon lange nicht mehr üblich. Auch in der Economy gibt es mehr Sitzabstand als in den Flugzeugen von British Airways.

Einige Passagiere stören sich aber auch an der Maßnahme von British Airways. Sie kritisieren, dass Qatar Airways ihre Angestellten nicht gut behandle. So sei es diesen zum Beispiel gar nicht erst erlaubt, zu streiken. Ein Twitter-Nutzer fasst es ziemlich direkt zusammen: Ich würde nicht einmal in ein Qatar-Flugzeug steigen, wenn man mich dafür bezahlt.

Mehr zum Thema

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Ausgelöste Notrutsche auf einem British-Airways-Flug: Die Briten haben ein Notrutschenproblem.

British Airways und das Problem mit den aus Versehen ausgelösten Notrutschen

ticker-british-airways

British Airways fliegt seit 80 Jahren nach Hamburg

ticker-british-airways

Mailand-Malpensa: Gepäckcontainer für British-Airways-Flug gerät in Brand

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack