Warnschild in St. Maarten: Es wird nicht von allen beachtet.

Zu nah am startenden JetFrau stirbt bei riskanter Aktion in St. Maarten

Flugzeugfans genießen es, sich in St. Maarten am Ende der Piste von den Triebwerken wegwehen zu lassen. Das hatte für eine Frau nun tödliche Folgen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der Princess Juliana Airport auf der Karibikinsel St. Maarten ist wohl der bekannteste Planespotter-Ort der Welt: Nur einige Meter über dem öffentlichen Strand fliegen dort landende Flugzeuge vorbei, bevor sie auf der Piste aufsetzen. Und auch die startenden Jets sind eine Attraktion – wenn auch eine gefährliche.

Touristen klammern sich immer wieder an den Zaun hinter der Piste 10/28, um den Jet blast zu spüren und sich davon wegdrücken zu lassen. Das ist der Luftstoß, den die Triebwerke abgeben, wenn sie auf voller Leistung laufen. Das hat nun eine Frau aus Neuseeland das Leben gekostet. Trotz Warnzeichen war die 57-Jährige dem Flugzeug zu nah gekommen.

Große Warnschilder

Einige Medien berichten, dass sich die an den Zaun geklammert hatte. So oder so war der Rückstoß der Triebwerke zu stark und wehte sie um. Dabei verletzte sich die Touristin am Kopf. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, doch es war zu spät. Sie erlag ihren Verletzungen.

Auf St. Maarten ist man sich der Gefahr bewusst. Aus diesem Grund sind auch große Warnschilder um den Flughafen herum angebracht. «Nicht hier stehen. Gefahr. Jet Blast.», steht darauf. Doch für viele Flugzeugliebhaber ist das kein Hindernis. Sich einmal von Triebwerken anwehen lassen steht auf ihrer Wunschliste.

Kommt die Sperrung?

Der Tourismusdirektor der Insel hat bereits mit der Familie der Frau gesprochen. «Die Familie weiß, dass das, was sie getan haben, falsch war. Aber so oder so tut es mir unglaublich leid, dass es den schlimmstmöglichen Ausgang hatte», zitiert ihn die Zeitung New Zealand Herald.

Zuletzt wurde am Flughafen vor rund fünf Jahren eine junge Frau verletzt, die den Schub der Triebwerke ebenfalls unterschätzt hatte. Sie überlebte den Zwischenfall aber. Schon damals wurde allerdings spekuliert, ob der Strand hinter dem Airport gesperrt werden könnte. Solche Diskussionen könnten nun wieder aufkommen.

Mehr zum Thema

Die wirklich tollste Perspektive

Die wirklich tollste Perspektive

KLM-Jumbo pustet Autos kaputt

KLM-Jumbo pustet Autos kaputt

St Lucia Blick von Anse Chastenet auf Grand und Petit Piton

Saint Lucia: Runter vom Strand!

Air-France-Flug in die Karibik endet in kanadischer Kälte

Air-France-Flug in die Karibik endet in kanadischer Kälte

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies