Startbahn in Yakutsk: Vergoldet.

YakutskFrachter verliert drei Tonnen Gold beim Start

Da ging etwas schief. Eine Antonov An-12 der russischen Fluglinie Nimbus verlor beim Start in Yakutsk ein Drittel ihrer Fracht: 127 Goldbarrren.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

An Bord der Antonov An-12 befanden sich mehr als neun Tonnen Gold. Die russische Fluggesellschaft Nimbus hätte die wertvolle Fracht am Donnerstag (15. März) im Auftrag einer Minengesellschaft nach Krasnoyarsk fliegen sollen. Doch beim Start am Flughafen Yakutsk passierte ein Missgeschick. Ein Teil des Frachttores riss aus ungeklärten Gründen ab.

Dadurch fielen 127 Goldbarren mit einem Gewicht von 3,4 Tonnen aus dem Flugzeug. Das Edelmetall lag verstreut auf der Startbahn. Die verlorene Fracht hatte einen Wert von rund 115 Millionen Euro. Wie die lokale Nachrichtenagentur Yakutia Media berichtet, soll unter Anwohnern deshalb ein kleiner Goldrausch ausgebrochen sein.

Fracht nicht richtig fixiert?

Inzwischen konnte die lokale Polizei das Edelmetall aber sicherstellen. Es wird vermutet, dass die Mitarbeiter des Flughafens die Fracht nicht richtig festgezurrt hatten. Dadurch könnte diese sich beim Start verschoben haben.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland erhöht Finanzierung für Leasing heimischer Flugzeuge deutlich

Tu-214 und drei Mann im Cockpit: S7 Airline könnte deswegen einen Deal platzen lassen.

Auftrag von S7 Airlines für 100 Tupolev Tu-214 wackelt

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Zwei Flugzeuge von Aeroflot: Russische Fluglinien lassen sanktionsbedingt viele Flugzeuzeuge am Boden.

Ein Fünftel der Flotte russischer Airlines bleibt im Sommer wegen Sanktionen am Boden

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg