Ilyushin Il-76 : Im charakteristischen unteren Teil der verglasten Nase sitzt der Navigator des Frachtfliegers. Durch die Fenster..

Russischer KultfliegerAn Bord einer Ilyushin Il-76

Normalen Passagieren würde das Innere einer fast 27 alten Ilyushin Il-76 wohl den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Werfen Sie selber einen Blick in den faszinierenden Frachtflieger.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Normalerweise sind auf Luftfahrtmessen neue Flugzeugmodelle zu sehen sowie Flieger mit besonderer Lackierung oder Ausstattung. So auch auf der diesjährigen Dubai Airshow: Airbus A220-300, Embraer E195-E2, eine Boeing 787 in Manchester-City-Bemalung, ein Airbus A340 als Privatjet mit Luxusausstattung und ein A380 in Expo-2020-Bemalung reihten sich aneinander.

Doch ganz am Ende des sogenannten Static Display fand sich auch ein Exot, der die Besucher ins Staunen versetzte: eine fast 27 Jahre alte Ilyushin Il-76 TD. Das russische Flugzeug mit der Kennung UR-CIG gehört der ukrainischen Frachtairline Zet Avia. Insgesamt betreibt sie eine Il-76 T und fünf Il-76 TD und hat Basen im ukrainischen Mykolaiv sowie in Aqaba in Jordanien. Für ihre Auftraggeber transportiert sie alles Mögliche, von Gerätschaften für Ölfelder über Hilfsgüter bis hin zu Tieren.

Technik der alten Schule

Die Il-76 T kann mit maximal 50 Tonnen Ladung bis zu 3700 Kilometer weit fliegen. Die Il-76 TD bringen es jeweils auf bis zu 3200 Kilometer mit 40 Tonnen Last. Die Besatzung von UR-CIG besteht aus acht Personen, wie einer der beiden Bodeningenieure im Gespräch mit aeroTELEGRAPH in Dubai erklärte: Im oberen Teil des Cockpits sitzen zwei Piloten, ein Funker, ein Flugingenieur sowie etwas weiter hinten die zwei Bodeningenieure. Im unteren Teil des Cockpits befindet sich der Platz des Navigators. Zu guter Letzt ist der Lademeister auf einem Sitz im Frachtraum zu finden.

Das Flugzeug beeindruckte bei der Airshow viele Besucher durch seine ursprüngliche Technik. Wer etwa auf dem Pilotensitz Platz nimmt, kann die unter seinen Füßen verlaufenden Kabelstränge sehen. Mancher Gast fragte sich gar, ob die Il-76 überhaupt noch im Einsatz ist. Ja, ist sie. In den vergangenen Tag flog sie zwischen Aqaba und Jeddah.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie einen Blick in die Il-76 TD werfen.

Mehr zum Thema

Flugzeugparade im Wüstenstaat: Vom 17. bis 21. November läuft die Dubai Air Show. Dabei ...

Die besten Bilder von der Dubai Airshow

Philipp Schaer, CEO bei MIGFlug in Zürich

«Mein lustigster Flug war mit einer Ilyushin Il-96»

So könnte die neue Il-96-400M innen aussehen: Zu erkennen ist eine 3-3-3-Bestuhlung in der Economy Class ...

Ilyushin zeigt erstmals Interieur der neuen Il-96

Eine alte Ilyushin Il-76TD (hier bei der Dubai Air Show): Neue Version auch zivil geplant.

Russland arbeitet an neuer ziviler Ilyushin Il-76

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin