Fokker 50 von CAA: Kaum Überlebende.

Fokker stürzt auf Wohngebiet

Eine Maschine der Fluglinie CAA stürzte im Landeanflug in der Demokratischen Republik Kongo auf ein Wohngebiet. Rund 30 Menschen starben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Fokker 50 der kongolesischen Fluggesellschaft Compagnie africaine d’aviation CAA war am Montagnachmittag (4. März) in der Stadt Lodja gestartet und sollte die Passagiere in die Großstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo bringen. Das Wetter soll zum Zeitpunkt der Landung ziemlich schlecht gewesen sein, wie lokale Medien berichten. Heftige Regenschauer und Winde fegten über den Flughafen. Das bereitete dem Piloten offenbar ziemlich Mühe, der seine Turbopropmaschine gerade absetzen wollte. Er verpasste gemäß Augenzeugen die Landebahn von Goma und prallte um 17:55 Uhr Lokalzeit in ein Hotel und danach in ein Wohngebiet, wie die Nachrichtenagentur Agence Congolaise de Presse schreibt. Beim schweren Unglück sollen 28 Menschen ums Leben gekommen sein. Drei Passagiere wurden offenbar gerettet.

Gegenüber der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua erklärte ein Vertreter der Luftfahrtaufsichtsbehörde Régie des Voies aériennes: «Das Flugzeug wurde total zerstört». Fünf Leichen seine bisher geborgen worden. Die Radiostation Okapi meldete, die Rettungskräfte hätten Mühe, weitere Opfer zu finden, weil es bereits dunkel sei und es zudem an angemessener Ausrüstung fehle. Unklar sind derzeit noch die Angaben zu den Opfern und Passagieren. Einige Quellen sprechen von rund dreißig Insassen, andere nur von neun.

Auf der Schwarzen Liste

Die Compagnie africaine d’aviation wurde 1989 als Firmenairline des Agrarkonzerns Groupe Agro-Pastoral et Industriel gegründet. Sie weitete ihr Geschäft aber schon drei Jahre später aus und transportierte fortan auch allgemein Passagiere. Sie fliegt heute im Linienverkehr Ziele in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda an. Sie betreibt eine Flotte von drei Airbus A320, einer Fokker 100 und einer Fokker 50. Airlines aus dem Land stehen in der EU auf der Schwarzen Liste der gesperrten Gesellschaften.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies