Flying Icons im Vergleich: Links das ursprünglich vorgestellte Design, rechts die tatsächliche Gestaltung.

Hemd und Shirt statt BadeanzugVirgin Atlantic zieht den Flying Icons mehr an

Mit der Gestaltung ihrer Airbus A350 will Virgin Atlantic Diversität und Selbstbestimmung bewerben. Die Illustrationen verschiedener Menschen sind in der Realität allerdings gehemmter als angekündigt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Queen of Hearts, Red Velvet, Mamma Mia und Rain Bow: Das sind die Namen der ersten vier von zwölf Airbus A350-1000, die Virgin Atlantic seit vergangenen September übernommen hat. Für den Flottenzuwachs hatte sich die britische Langstreckenairline auch vorgenommen, mehr auf Diversität zu setzen: Anstatt ihre Flugzeuge wie zuvor mit Illustrationen weißer Frauen zu zieren, fügt sie mit der Einführung der A350 fortan alle Geschlechter und andere Hautfarben hinzu.

Mit den neuen «Flying Icons» (zu deutsch: Fliegende Ikonen) will Virgin Atlantic in Sachen Diversität und Selbstbestimmung Flagge zeigen. Auch die männlichen Figuren sollten körperbetonte Anzüge tragen, zum Teil auch mit Regenbogenstreifen. So zeigte es Virgin Atlantic zumindest bei der Präsentation der Illustrationen im vergangenen April - in der Realität fallen die Abbildungen deutlich gehemmter aus.

Mehr Stoff, keine Regenbogenfarben

Fotos diverser Spotterdatenbanken zeigen, dass die vier Airbus A350-1000 anstelle der altbekannten blonden Frau im roten Anzug nun andere Figuren tragen. Diese tragen entgegen der ersten Präsentation jedoch lange Hosen, T-Shirts oder Hemden sowie Schuhe. Die Kleidung ist immer noch körperbetont, zeigt aber weniger Haut. Ebenso sind keine Regenbogenfarben mehr zu sehen.

«Die Flying Icons, die wir ursprünglich herausgebracht haben, waren frühe Version der [jetzigen] Entwürfe», erklärt eine Sprecherin von Virgin Atlantic gegenüber dem Portal Paddle Your Own Kanoo. Bevor die Figuren letzten Endes lackiert worden sind, haben sie nochmals «subtile Änderungen» erfahren. Für die Fluglinie ändert sich die Botschaft dadurch jedoch nicht.

Manche Destinationen zeigen weniger Toleranz

«Auch wenn sich die Designdetails leicht verändert haben mögen, so ist das Konzept doch sehr ähnlich - Bilder, die eine Vielzahl von Männern und Frauen zeigen», sagt die Sprecherin weiter. Warum Virgin Atlantic die Anpassungen vornahm, ist jedoch unklar. In den Sozialen Medien wird der Airline teils vorgeworfen, dass sie so versuche, homophobe Kritik zu vermeiden. Virgin Atlantic fliegt mit Indien oder Nigeria auch Länder an, in denen Homosexualität noch immer stark tabuisiert wird.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Flying Icons von Virgin Atlantic.

Mehr zum Thema

Virgin-Atlantic-Gründer Richard Branson (Mitte): Seine Airline expandierte 2019 unter anderem mit einer Tel-Aviv-Route

Branson bleibt bei Virgin Atlantic am Steuer

Boeing 747-400 von Virgin Atlantic: Bald öfter in Manchester zu sehen.

Virgin Atlantic will Thomas Cook beerben

Der Airbus A350 mit der Registrierung G-VLUX und dem Taufen Red Velvet von Virgin Atlantic: LUX steht für Luxury, also Luxus, und Red Velvet bedeutet Roter Samt - das passt gut zusammen.

Virgin Atlantic will nach Berlin, Wien und Zürich

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg