Kate und William: Unfreiwillige Klimasünder.

Eastern Airways für FlybeLinienflug von William und Kate war Klimakiller

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge flogen mit einem Linienflug von Flybe in den Urlaub. Aus Marketinggründen wurden zuvor zwei leere Positionsflüge durchgeführt - was die Klimabilanz negativ machte.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Prinz Harry und seine Frau Meghan reisten im Privatjet zu privaten Festen nach Nizza und Ibiza. Mit den vier Flügen in elf Tagen zogen die beiden Mitglieder des britischen Königshauses umgehend die Kritik von Umweltschützern auf sich. Sie wiesen auf die Tonnen von CO2 hin, die durch die Trips in die Atmosphäre ausgestoßen wurden.

In umso besserem Licht standen deshalb Prinz William und seine Frau Kate da, als sie vergangene Woche dabei entdeckt wurden, wie sie in Aberdeen aus einem Linienflug von Flybe stiegen - mit ihren Kindern Charlotte, George und Louis. In Schottland verbrachten sie danach Urlaub. Doch besser fürs Klima war die Aktion nicht.

Zwei Mal leer unterwegs

Daran sind allerdings nicht der Herzog und die Herzogin von Cambridge schuld. Denn als die Manager von Eastern Airways, die den Flug für Flybe durchführt, Wind von der Buchung von William und Kate bekamen, schalteten sie auf Marketingmodus. Ihr Problem: Am Tag der Reise der Royals war eine Embraer E145 für den Linienflug von Norwich nach Aberdeen eingeplant, die keine Flybe-Lackierung trägt.

Also planten die Manager um. Sie ließen eine Embraer E145 im Flybe-Look leer von Humberside nach Norwich einfliegen, wie die Zeitung The Scotsman schreibt. Damit wollte die Fluggesellschaft den Wet-Lease-Kunden zufriedenstellen. Zugleich schickten sie den eigentlich für den Flug von William und Kate vorgesehenen Flieger leer nach Aberdeen, damit er den Rückflug antreten kann.

Rund vier Tonnen CO2

Wie das Blatt errechnet hat, wurden durch die leeren Positionierungsflüge rund vier Tonnen CO2 ausgestoßen. Eastern Airways bestätigte dem Scotsman den Flugzeugwechsel.

Mehr zum Thema

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Britische und japanische Rüstungsindustrie vertiefen Zusammenarbeit

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Konzept: Die neue Piste in London Heathrow soll über die Straße führen.

London-Heathrow baut eine Autobahn - und blickt dabei nach Frankfurt

Millenials im Businessjet: Jüngere Generationen nutzen die Businessjets auch für den Urlaub.

Im Businessjet sitzt immer öfter ein Millennial statt ein Mann mit grauen Schläfen

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin