Kate und William: Unfreiwillige Klimasünder.

Eastern Airways für FlybeLinienflug von William und Kate war Klimakiller

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge flogen mit einem Linienflug von Flybe in den Urlaub. Aus Marketinggründen wurden zuvor zwei leere Positionsflüge durchgeführt - was die Klimabilanz negativ machte.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Prinz Harry und seine Frau Meghan reisten im Privatjet zu privaten Festen nach Nizza und Ibiza. Mit den vier Flügen in elf Tagen zogen die beiden Mitglieder des britischen Königshauses umgehend die Kritik von Umweltschützern auf sich. Sie wiesen auf die Tonnen von CO2 hin, die durch die Trips in die Atmosphäre ausgestoßen wurden.

In umso besserem Licht standen deshalb Prinz William und seine Frau Kate da, als sie vergangene Woche dabei entdeckt wurden, wie sie in Aberdeen aus einem Linienflug von Flybe stiegen - mit ihren Kindern Charlotte, George und Louis. In Schottland verbrachten sie danach Urlaub. Doch besser fürs Klima war die Aktion nicht.

Zwei Mal leer unterwegs

Daran sind allerdings nicht der Herzog und die Herzogin von Cambridge schuld. Denn als die Manager von Eastern Airways, die den Flug für Flybe durchführt, Wind von der Buchung von William und Kate bekamen, schalteten sie auf Marketingmodus. Ihr Problem: Am Tag der Reise der Royals war eine Embraer E145 für den Linienflug von Norwich nach Aberdeen eingeplant, die keine Flybe-Lackierung trägt.

Also planten die Manager um. Sie ließen eine Embraer E145 im Flybe-Look leer von Humberside nach Norwich einfliegen, wie die Zeitung The Scotsman schreibt. Damit wollte die Fluggesellschaft den Wet-Lease-Kunden zufriedenstellen. Zugleich schickten sie den eigentlich für den Flug von William und Kate vorgesehenen Flieger leer nach Aberdeen, damit er den Rückflug antreten kann.

Rund vier Tonnen CO2

Wie das Blatt errechnet hat, wurden durch die leeren Positionierungsflüge rund vier Tonnen CO2 ausgestoßen. Eastern Airways bestätigte dem Scotsman den Flugzeugwechsel.

Mehr zum Thema

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Konzept: Die neue Piste in London Heathrow soll über die Straße führen.

London-Heathrow baut eine Autobahn - und blickt dabei nach Frankfurt

Millenials im Businessjet: Jüngere Generationen nutzen die Businessjets auch für den Urlaub.

Im Businessjet sitzt immer öfter ein Millennial statt ein Mann mit grauen Schläfen

manston airport

Verlassener britischer Flughafen will Comeback feiern

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg