Mitarbeiter am Flughafen Tirana: Fly Ernest will zur festen Größe am Airport werden.

Fly ErnestNeue Airline verbindet Albanien und Italien

Albanien ist die Sommerdestination der Italiener. Eine neue Fluggesellschaft will von diesem Trend profitieren. Dabei will Fly Ernest anders sein als die Konkurrenz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Italien hat eine neue Fluggesellschaft. Fly Ernest nahm am 1. Juli den regelmäßigen Flugbetrieb auf. Die Billigairline konzentriert sich in der ersten Phase vollständig auf den Verkehr zwischen Albanien und Italien. Sie steuert vom Flughafen Tirana aus zunächst drei Mal die Woche die italienische Küstenstadt Ancona an. Ab dem 19. Juli sollen die italienischen Städte Bari, Bergamo, Florenz, Pisa, Perugia, Rimini und Triest hinzukommen.

Fly Ernest ist eine virtuelle Airline. Das heißt, sie besitzt keine eigene Flotte und keine eigenen Kabinenbesatzungen. Sie mietet für ihre Flüge eine Boeing 737-400 und zwei ATR72-500 von Mistral Air, der einst von Bud Spencer gegründeten heutigen Tochtergesellschaft der italienischen Post. «Das neue Angebot soll die Beziehung zwischen Italien und Albanien verbessern», sagt der Gründer David Girhammar.

Versprechen: keine versteckten Gebühren

Fly Ernest gibt sich im Internet-Auftritt wie ein alter Freund. Er verspricht, anders als andere Billigfluglinien keine versteckten Gebühren zu verlangen, sondern wirklich nur den Ticketpreis. Als Logo dient ein stilisierter, verschmitzt lächelnder bärtiger Brillenträger «Hallo, ich bin Ernest», stellt die Airline auf ihrer Website vor. «Ich bin ein Reisender, ein Schriftsteller, ein Träumer. Ich habe Familie in Übersee und Freunde in der ganzen Welt.» Und Ernest verspricht: «Bei mir wird es nur positive Überraschungen geben – bei uns gibt es keine versteckten Kosten oder komplexen Regeln. Die Zeit, die ihr mit Suchen und Vergleichen von komplizierten Angeboten verbringt, solltet ihr lieber nutzen, um den Tag so schön wie möglich zu machen.»

Albanien ist eines der beliebtesten Sommerreiseziele von Italienern in diesem Sommer.  Außerdem besuchen viele albanische Auswanderer im Sommer ihre Freunde und Familie im Heimatland. Die Preise für einen einfachen Flug starten bei 34 Euro. Später sollen allenfalls weitere europäische Städte zum Streckennetz ab Tirana hinzukommen.

Früher bei Armani

Fly Ernest ist eine italienische Gesellschaft mit Sitz in Mailand. Gründer Girhammar arbeitete noch bis Mai als Verantwortlicher für die digitale Strategie bei Giorgio Armani in Mailand. Der Schwede hat bislang als Journalist und Gründer von Magazinen, Fernsehshows und Werbeagenturen gearbeitet.

Mehr zum Thema

ticker-italien

Bari, Brindisi, Foggia und Taranto: Proteste in Süditalien gefährden Treibstoffversorgung an vier Flughäfen

General Atomics MQ-9A Block 5 Reaper: Unbemannte Herrin der Lüfte.

Italiens Luftwaffe verstärkt sich mit Kampfdrohne von General Atomics

Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.

Sturmböen beschädigen Boeing 737 und wirbeln Kleinflugzeuge durch die Luft

Cessna 172N Skyhawk einer Schweizer Flugschule: Vorsicht bei Flügen nach Italien.

Italien macht Jagd auf Privatflugzeuge mit Nicht-EU-Kennung

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack