Piloten im Cockpit: Nicht immer die beste Orientierung.

IrrtümerWenn Piloten sich verfliegen

Ein Dreamlifter landete aus Versehen am falschen Flughafen. Dass Piloten nicht dort hinfliegen, wohin sie sollten, ist indes nicht ungewöhnlich. Wir zeigen Beispiele.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der Dreamlifter transportierte Teile für die Produktion der Boeing 787. Doch aus noch unerfindlichen Gründen landeten die Piloten mit dem riesigen Transportflugzeug statt wie geplant an der McConnell Air Force Base am rund zehn Kilometer entfernten Colonel James Jabara Airport. Wie die Aufzeichnungen des Flugfunks zeigen, waren sie sich zunächst nicht bewusst, wo genau sie sich befanden. Nach einigen Problemen konnte der Dreamlifter inzwischen wieder abheben.

So absurd das klingt: Es ist kein Einzelfall, dass sich ein Flieger auf den falschen Airport verirrt. Und es kann selbst den besten passieren. So landete etwa ein Kampagnenjet von Barack Obama während des Wahlkampfes statt in Cedar Rapids, Iowa, in Des Moines - 100 Meilen entfernt. Obama kam mehr als eine Stunde zu spät zu einem Kampagnen-Termin. Die Erklärung lautete schlicht, es habe eine Verwechslung gegeben.

Eine Passagiermaschine von Colgan Air landete 2011 statt in Lake Charles, Lousiana wenige Kilometer entfernt am Flughafen Southland - weil der Kontrollturm des eigentlichen Zielflughafens nicht mehr besetzt war und die Beleuchtung der anderen Piste heller strahlte. Ein Pilot der brasilianischen Airline Azul setzte seine Embraer ERJ-195 im selben Jahr gar aus Versehen im falschen Bundesstaat ab.

Aus Versehen auf dem Militärflughafen

Turkish Airlines geriet im Jahr 2009 ins Schwitzen. Auf dem Weg nach Tiflis in Georgien hatten die Piloten den falschen Flugplatz angesteuert - und landeten aus Versehen auf einem nahen Militärflughafen. Ebenfalls auf einem Militärflughafen setzte eine Boeing 737 von TAAG Angola Airlines im selben Jahr ab. Eigentlich hatte sie in Lusaka, Sambia absetzen sollen. Der Pilot bemerkte offenbar schon beim Landeanflug seinen Fehler - die Kampfjets kamen ihm spanisch vor - doch ein Durchstarten wäre in diesem Fall zu gefährlich gewesen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-boeing-1

Sturm lässt Teil einer Wand des Boeing-Werks in Wichita einstürzen

ticker-boeing-1

Streikrisiko sinkt: Boeing erzielt vorläufige Einigung mit 17.000 Ingenieurs- und Technik-Fachkräften

ticker-boeing-1

Boeing liefert im August 51 Flugzeuge aus

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg