Die beiden Länder haben eine gemeinsame Geschichte: Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall des osmanischen Reiches übernahm Frankreich die Kontrolle über ein Gebiet, zu dem auch das heutige Syrien gehörte. Von 1923 bis zur Unabhängigkeit 1946 war das Mandat français en Syrie durch das Mandatssystem des Völkerbundes formalisiert.
Am Montag (6. Juli 2026) war nun Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der erste westliche Staatschef seit Ende des syrischen Bürgerkrieges, der für einen Besuch in Syrien eintraf. Im Rahmen der zweitägigen Reise wird er unter anderem mit Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa sprechen. Der gab vor dem Besuch dem französischen Sender BFM TV ein Interview.
Bestellung von acht Airbus-Jets - A320 für Syrian Airlines?
Darin sagte er, das Land brauche während des «Wiederaufbaus seiner Institutionen» zahlreiche Partnerschaften in verschiedenen Sektoren, «beispielsweise in der Luftfahrt». Dabei verwies al-Sharaa auch auf einen angeblich schon unterzeichneten Vertrag «für eine Bestellung von acht Airbus-Flugzeugen». Auf Details wie das Flugzeugmodell oder den künftigen Betreiber ging der Übergangspräsident nicht ein. Die wahrscheinlichste Option ist aber die Nationalairline Syrian Air. Die fliegt aktuell lediglich mit zwei eigenen Airbus A320-200, einem geleasten A320-200 und einer gemieteten Boeing 737-500.