Flugzeug der New England Patriots: Brachte Soldaten nach Norwegen.

Cold Response 26US-Marines reisen in Boeing 767 der New England Patriots zur Nato-Übung nach Norwegen

Patrioten - aber andere als sonst: Für eine Nato-Großübung im hohen Norden brachte eine privat betriebene Boeing 767 des Football-Teams New England Patriots US-Marines nach Norwegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Auch, wenn es inzwischen fast überall auf der Welt gespielt wird - American Football ist vor allem in den USA ein Riesending. Wie viel Geld in den Sport fließt, sieht man nicht zuletzt am Mega-Ereignis Super Bowl. Doch auch die Art, wie die Teams reisen, zeigt: Sparen muss man nicht. Während Fußballteams in Europa öfter auf Charterflüge zurückgreifen, um zu Auswärtsspielen zu reisen, haben American-Football-Teams oft eigene Jets. So auch die New England Patriots.

Sie besitzen seit 2017 zwei Boeing 767, die von Omni Air International betrieben werden. Beide Maschinen stammen ursprünglich von American Airlines und sind inzwischen mehr als 34 Jahre alt, wurden jedoch umfangreich mit einer VIP-Kabine umgerüstet. Und einer der Jets machte sich nun auf eine weite Reise, die gar nichts mit Football zu tun hat.

Boeing 767 fliegt auch Hilfs- und Militäreinsätze

Denn: Außerhalb des Spielbetriebs stehen die Flugzeuge auch für Charter-, Hilfs- und Militärflüge zur Verfügung. Und so kam es, dass am 19. Januar 2026 Angehörige der Eliteeinheit United States Marine Corps mit der Boeing 767-300 ER mit dem Kennzeichen N225NE der New England Patriots nach Norwegen flogen. Ziel war der Militärflugplatz Bardufoss, wo sich die Soldaten auf die Nato-Übung Cold Response 26 vorbereiteten. Insgesamt nehmen rund 3000 US-Marines sowie weitere US-Truppen und insgesamt etwa 25.000 Soldatinnen und Soldaten aus zwölf Ländern an dem Manöver teil.

Cold Response 26 wird von Norwegen geführt und dient der Erprobung gemeinsamer Verteidigungsfähigkeiten unter extremen winterlichen Bedingungen. Die Übung soll zeigen, dass Nato-Staaten in der Lage sind, rasch Kräfte in den hohen Norden zu verlegen und dort einsatzfähig zu bleiben. Der Einsatz findet vor dem Hintergrund erhöhter sicherheitspolitischer Spannungen im arktischen Raum statt.

Wir lieben Flugzeuge – und guten Journalismus. Unser Team aus erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren recherchiert, prüft, erklärt. Unterstützen Sie uns für weniger als einen Cappuccino im Monat – und lesen Sie aeroTELEGRAPH ohne Werbung. Jetzt hier klicken und abonnieren.Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.

Notrutsche von Boeing 767 versehentlich ausgelöst: Austrian Airlines muss 68 Passagiere stehen lassen

Die Boeing 767 bei der Landung in Hamburg: Trug einst Wappen und Schriftzug.

VIP-Boeing-767 wechselt den Sultan

Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?

Piloten der Boeing 767 von Amazon Air setzten zum Durchstarten an - und entschieden dann doch wieder anders

Ermittlerinnen und Ermittler des NTSB auf dem Weg zum Wrack: Sie werten nun alle verfügbaren Daten aus.

Wie schnell war die Boeing 767 F, als sie in Miami über die Straße raste?

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg