IrkutTürkische Airlines schauen sich MS-21 an

Russland und die Türkei sind wieder Freunde. Darum wollen die beiden Länder wirtschaftlich enger zusammenarbeiten. Dabei sollen türkische Fluglinien Irkut MS-21 kaufen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die beiden im Westen kritisierten Staatschefs verstanden sich blendend. Nach seinem Besuch vom Freitag (10. März) in Moskau sprach der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan von «wieder sehr guten Beziehungen» zwischen der Türkei und Russland. Und auch der russische Präsident Vladimir Putin fand nur lobende Worte für sein Gegenüber. Beide waren sich einig, dass ihre Länder die wirtschaftliche Zusammenarbeit verstärken müssen.

Das soll auch die Luftfahrtindustrie spüren. Wie Erdogan gemäß russischen Medien nach dem Treffen erklärte, sei die Türkei am Kauf von MS-21 interessiert. Der russische Hersteller Irkut bestätigte der Nachrichtenagentur Tass, dass türkische Fluggesellschaften Interesse am Kurz- und Mittelstreckenflugzeug zeigen. Es würden bereits konkrete Gespräche geführt.

Auch an Produktion beteiligen

Die Türkei soll wiederum in den Bau der MS-21 einbezogen werden. «Es ist wichtig zu kooperieren und türkische Hersteller an der Produktion der MS-21 zu beteiligen», so Erdogan. Die Türkei hat vor einiger Zeit signalisiert, selbst Flugzeuge bauen zu wollen. Ein erstes konkretes Projekt ist der Regionalflieger TR Jet, der 2018 zum ersten Mal fliegen soll.

Knowhow in Sachen Flugzeugbau hat die Türkei. Das Land produziert Teile für die europäische und amerikanische Flugzeugindustrie – so für den Airbus A350XWB, den A319 oder den Dreamliner und die B777 von Boeing. Die Produktion ist unter dem Dach der Turkish Aerospace Industries vereint.

Ersatz für Sowjet-Jets

Die russische Irkut MS-21 soll die Tupolew-Modelle Tu-134, Tu-154 und teilweise Tu-204 ersetzen. Vorerst wird es zwei Versionen des Fliegers geben. Die MS-21-200 wird 33,8 Meter lang sein und eine Spannweite von 35,9 Metern haben. Die MS-21-300 wird 42,3 Meter lang sein. In einer typischen Bestuhlung mit zwei Klassen haben in der kleineren Variante 132, in der größeren 163 Passagiere Platz. In einer Einklassenkonfiguration sind sie für bis zu 165 und 211 Reisende ausgelegt.

Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie mit Video mehr über die MS-21.

Mehr zum Thema

TRJ328: So soll der neue Regionaljet aussehen.

Türkische Regionaljets sollen 2018 fliegen

MS-21 bei der Dubai Airshow 2021: Hatte russische Triebwerke, aber viele westliche Teile.

Rein russische MS-21 schafft Erstflug dieses Jahr nicht mehr

Das Turboproptriebwerk Klimov TV7-117ST-01: Für die Ilyushin Il-114-300.

Russland drückt bei eigenen Triebwerken aufs Tempo

Die erste Irkut MS-21 in der Lackierung einer Fluggesellschaft: Der Jet ...

Irkut MS-21 trägt Farben von Rossiya - vorerst nur zur Schau

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack