Skylander: Fliegt die zweimotorige Turbopropmaschine doch noch?

RegionalflugzeugSkylander soll doch noch abheben

Eine kleine französische Herstellerin wollte mit ihrer SK-105 Skylander hoch hinaus. Doch sie ging pleite. Nun will eine kanadische Firma das Projekt wiederbeleben.

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Die Promotoren waren von Anfang an voller Elan. Und im Januar vor fünf Jahren gab es dann kein Halten mehr. Die russische Reiseveranstalterin Aviamost habe eine Bestellung von 40 Flugzeugen platziert, erklärten sie damals. Gleichzeitig habe der Kunde sich eine Option für 260 weitere Exemplare des SK-105 Skylander gesichert.

Damit schien der kleine französische Flugzeugbauer Geci Aviation mit seinem Projekt vor dem großen Durchbruch zu stehen. Die SK-105 Skylander ist für 19 Passagiere oder 2,7 Tonnen Fracht vorgesehen. Sie hat eine Reichweite von 2000 Kilometern und soll in der Lage sein, auch auf sehr kurzen Pisten zu starten und zu landen. Damit wäre die zweimotorige Turbopropmaschine ideal für abgelegene Gebiete gewesen.

Zurück aus der Schublade

Doch statt Aufstieg in den Olymp der Hersteller kam der Absturz. Im September 2012 meldete Geci aus der Kleinstadt Chambley-Bussières westlich von Saarbrücken Insolvenz an. Kurze Zeit später wurde das Unternehmen liquidiert, nachdem auch die erhoffte Rettung mit chinesischem Kapital gescheitert war. Der Skylander verschwand in der Schublade.

Nun wurde das Projekt aber wieder von dort hervorgeholt. Die kanadische Investmentgesellschaft Redstone Capital hat die Rechte an der SK-105 Skylander aus der Insolvenzmasse gekauft. Sie zahlte 1,4 Millionen Euro dafür. Redstone will den Flieger in die Luft bringen.

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