Der russische Technologiekonzern Rostec, zudem auch der Flugzeugbaukonzern UAC gehört, hat neue Angaben zur weitgehend auf heimische Komponenten umgestellten Yakovlev MS-21-310 gemacht. Die ersten entsprechend ausgerüsteten Flugzeuge befinden sich derzeit in der Zertifizierung, während sich die Produktionsstätten auf die Serienfertigung vorbereiten.
Nach Angaben von Rostec wurden rund 80 ursprünglich ausländische Systeme und Komponenten durch russische Entwicklungen ersetzt. Der Anteil von Verbundwerkstoffen an der Flugzeugstruktur liegt bei mehr als 30 Prozent. Der Rumpf ist mit 3,81 Metern laut Hersteller der breiteste seiner Klasse.
Das russische Triebwerk Aviadvigatel PD-14 verwendet rund 20 neue Materialien und 16 Schlüsseltechnologien. Rostec gibt an, dass sein spezifischer Treibstoffverbrauch im Reiseflug zehn bis 15 Prozent unter dem vergleichbarer Triebwerke liege.
Der Konzern sieht die MS-21 künftig auf rund 80 Prozent des Streckennetzes russischer Fluggesellschaften einsetzbar. Einen Termin für den Beginn der Serienauslieferungen nannte Rostec nicht.