Prototyp des A350: Das vierte Modell bekommt einen potenten Sponsor.

Qatar sponsert einen A350

Airbus wird seinen vierten Prototypen des A350 halb in den Farben von Qatar Airways bemalen. Dieses Sponsoring gefällt nicht allen Mitarbeitenden.

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Ein Angestellter von Airbus aus dem Hauptsitz in Toulouse zeigt sich besorgt. In einer Zuschrift an die südfranzösische Zeitung La Dépêche beklagt er sich über die «Einflussnahme durch Qatar». Die Golfairline spiele bei seinem Arbeitgeber ihre Macht aus, und das sei die «Macht des Geldes». Erzürnt ist er, weil Airbus plant, den vierten Prototypen des neuen Langstreckenfliegers A350 halb in den Farben von Qatar zu bemalen. Das sei eine vorher nie gesehene Art von Sponsoring, so der Mitarbeiter. Konkret wird die Testmaschine vorne in Qatar-Grau und -Bordeauxrot daherkommen, hinten in den klassischen Airbus-Farben blau und weiss.

Airbus bestätigte gegenüber La Dépêche das Sponsoring. Die Initiative sei von Qatar Airways ausgegangen. Beide Seiten profitierten aber davon, so ein Sprecher. Er wies darauf hin, dass Qatar Erstkunde des A350 ist. Die Golfairline orderte 80 Stück des neuen Langstreckenfliegers.

Zuvor Emirates, Lufthansa und Swissair

In Toulouse verneint man auch, dass das Sponsoring eine Premiere sei. 1982 habe man bereits eine Testmaschine des A310 in den Farben der Erstkunden bemalt. Damals waren das die Lufthansa und die Swissair. Zudem habe bei den Testflügen des A380 eine Maschine auf dem Bauch das Logo der Großkundin Emirates geprangt.

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