Airbus A380: Neue Maschinen sind wenig gefragt.

A380 und A400MProduktionskürzungen treffen bis zu 3700 Airbus-Jobs

Airbus schraubt die Produktion von A380 und A400M herunter. Das könnte bis zu 3700 Stellen kosten. Doch der Flugzeugbauer stellt Mitarbeitern neue Jobs in Aussicht.

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Airbus drosselt die Produktion des Airbus A380 und des Militärtransporters A400M. Das bestätigte der Flugzeugbauer am Mittwochnachmittag (7. März). «Der neue Produktionsplan, der heute dem Europäischen Betriebsrat vorgelegt wurde, sieht ab 2020 die Fertigung von sechs A380 und acht A400M pro Jahr vor», schreibt das Unternehmen.

Man nehme nun den Dialog mit den Arbeitnehmervertretern auf, um mögliche Auswirkungen auf die Belegschaft zu erörtern und gemeinsame Ausgleichsmaßnahmen einzuleiten, kündigte Airbus an. «Aktuell geht Airbus davon aus, dass maximal 3700 Stellen an Standorten in den Heimatländern des Unternehmens in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien betroffen sind.» Man gehe aber davon aus, den meisten der betroffenen Mitarbeitern neue Stellen innerhalb des Unternehmens anbieten zu können.

Planungssicherheit durch Emirates

Im Februar hatte Emirates eine Order für 20 Airbus A380 bestätigt. Nun habe man Planungssicherheit, könne mit einer Rate von sechs Maschinen pro Jahr industriell effizient produzieren und weitere Verkaufskampagnen führen, schrieb der Flugzeughersteller jetzt. Erst im Juli 2017 hatte Airbus mitgeteilt, ab 2019 nur noch acht A380 pro Jahr zu bauen. Einst hatte der europäische Konzern mehr als zwei der Riesenflugzeuge pro Monat hergestellt.

Im Januar erklärte Airbus' abtretender Verkaufschef John Leahy, er rechne nach der Order von Emirates fest mit einer weiteren Bestellungen dieses Jahr. Insider erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, es handle sich bei dem Interessenten um British Airways.

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