Boeing 737 der Airline Britannia im Jahre 1985: Jet mit Geschichte

Neues Leben für die B737

Die Tage der B737-Flieger schienen gezählt. Doch nun modernisiert der Flugzeughersteller Boeing sie nochmals - dank Airbus.

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Jubel bei Airbus: Der europäische Luftfahrtriese bekam von American Airlines erstmals einen Auftrag. Den ersten überhaupt. Die Amerikaner bestellen 260 Maschinen der sparsamen A320-Baureihe und sicherten sich Optionen für den Kauf von weiteren 365 Flugzeugen. Zuerst sollen heutige A320 ausgeliefert werden, später A320neo. Auch Boeing bekam ein Stück ab vom American-Kuchen: 200 Maschinen des Typs 737 bestellte die Airline. Sie sicherte sich auch Optionen für weitere 100 Flugzeuge des gleichen Typs.

Damit ist nun klar: Boeing lässt seine Pläne fallen, die B737 sterben zu lassen. Lange trug sich der Konzern mit dem Gedanken, sein vollständig überarbeitetes Modell für sein Paradeflugzeug zu konstruieren. Die Arbeiten am neuen Jet laufen bereits unter größter Geheimhaltung. Er soll dereinst unter dem Namen Boeing 797 auf den Markt kommen. Doch mit der Riesenorder an Airbus ist klar: Es lohnt sich für Boeing nicht, noch Jahre an der Neuentwicklung zu werkeln, während der europäische Erzrivale Auftrag um Auftrag einheimst. Eine überarbeitete B737 wäre ebenfalls sparsamer und daher interessant für Fluggesellschaften. Daher wird diese Option nun doch noch verfolgt.

Ein Verkaufsschlager

Die Boeing B797 soll gemäß Gerüchten eine Konfiguration mit zwei Mittelgängen und 2-3-2 Sitzen pro Reihe haben und 180 bis 250 Passagieren Platz bieten. Sie würde wie der Dreamliner B787 aus Verbundwerkstoffen hergestellt. Die B737 ist das meistverkaufte Passagierflugzeug der Welt. Seit 1967 wird sie in inzwischen zahlreichen Variationen hergestellt. Beliebt ist die B737 vor allem auch bei Billigfliegern, die ihre Zuverlässigkeit schätzen.

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