Eigentlich ein Raumfahrzeug: Skylon wird für Flüge zur ISS entwickelt - könnte aber auch Passagiere um die Welt fliegen.

Mit Mach 5 um die Welt

In vier Stunden von London nach Sydney? Das könnte bald möglich sein - zumindest wenn der Raketenjet Skylon Realität wird. Ein Ausflug ins All wäre inklusive.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Seit zwanzig Jahren arbeiten britische Ingenieure schon an Skylon, einem einstufigen Raumtransporter, der einst in den Orbit fliegen soll. Nun entwickelten die Ingenieure einen neuartigen Hybridantrieb, der den Science-Fiction-Traum in greifbare Nähe rücken lässt. Die britische Regierung glaubt offenbar an das Projekt und macht knapp 70 Millionen Euro für die Entwicklung der Antriebstechnik locker.

Doch der Skylon ist für mehr gut als nur Material zur ISS zu transportieren. Er könnte dereinst auch Passagiere befördern. Der mit Wasserstoff betriebene Jet soll von normalen Startbahnen abheben können und in etwa 26 Kilometern Höhe auf Mach 5,4 beschleunigen. Er wird also doppelt so schnell unterwegs sein als die Concorde in ihren besten Zeiten. Der Skylon könnte die Strecke Sydney-London - immerhin 17'000 Kilometer - in vier Stunden schaffen. 300 Passagiere sollen an Bord Platz finden.

Wasserstoff statt Kerosin

Fortbewegt wird Skylon von Triebwerken namens Sabre (Synergetic Air-Breathing Rocket). Die werden mit Wasserstoff betrieben. Der Clou: In den unteren Atmosphäreschichten nutzen die Triebwerke den Luftsauerstoff. Erst beim Erreichen der Erdumlaufbahn schalten sie auf den internen Tank mit Flüssigsauerstoff um.

Ein Prototyp könnte schon 2017 gebaut werden. Drei Jahre später soll dann der erste Flug zur ISS gehen. Und dann vielleicht auch nach Sydney? Bis es soweit ist, müssen die Entwickler noch viel Geld einsammeln. Die Förderung der britischen Regierung ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Das Projekt dürfte mindestens eine Milliarde Dollar verschlingen.

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack