Luftbetankung mit dem A310 MRTT Multi 10+27: Nicht mehr im Dienst.

FlugbereitschaftLufthansa Technik bereitet Airbus A310 aufs Ende vor

Einst flog er als D-AIDI für Lufthansa, dann als 10+27 für die Flugbereitschaft des deutschen Verteidigungsministeriums. Nun wird der Airbus A310 bald zerlegt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mit 31 Jahren trat er seine letzte Reise an. Der Airbus A310 MRTT der deutschen Luftwaffe mit dem militärischen Kennzeichen 10+27 und dem Taufnamen August Euler flog am 20. Januar zu Lufthansa Technik nach Hamburg. Dort wird er auf sein Ende vorbereitet.

«Im Auftrag der Bundeswehr haben wir die Maschine für die endgültige Zerlegung vorbereitet», so ein Sprecher von Lufthansa Technik. «Dazu wurden Gefahrstoffe, Sondermaterial und Flüssigkeiten aus der Maschine entfernt, wie zum Beispiel Hydrauliköl und Treibstoff.» Wann und wie es nun mit der Zerlegung weitergeht, steht noch nicht offiziell fest.

A310 Kurt Schumacher musste Namen schon abgeben

Airbus hatte das Flugzeug 1990 an Lufthansa ausgeliefert, für die es mit dem Kennzeichen D-AIDI Passagiere beförderte. 1998 übernahm die Bundeswehr den Flieger und rüstete ihn zum Mehrzweckflugzeug um, im Jargon Multi Role Transport MRT genannt. Das zweite T in MRTT steht für Tanker und kam mit der Fähigkeit zur Luftbetankung hinzu. Der A310 MRTT kann innerhalb von wenigen Tagen umgerüstet werden zum medizinischen Rettungsflieger, zum Luftbetankungsflugzeug oder zum Truppentransporter.

Die Bundeswehr verfügt über vier weitere Airbus A310: 10+23, 10+24 Otto Lilienthal (MRTT), 10+25 Hermann Köhl (MRTT) und 10+26 Hans Grade (MRTT). Den Namen Kurt Schumacher hat der erste Airbus A350 der Flugbereitschaft von der 10+23 übernommen. «Der A310, der seinen Namen an den neuen A350 abgegeben hat, wird bis zur Außerdienststellung im Jahr 2021 namenlos bleiben», so die Bundeswehr.

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A350-900 der Flugbereitschaft: Der Jet...

Flugbereitschaft umrundet mit A350 die Welt

Der zweite Airbus A350 für die Flugbereitschaft: Hier beim Erstflug.

Zweiter Regierungs-A350 absolviert Erstflug

Zwei Bombardier Global 6000 der Flugbereitschaft: 617 von 761 Flügen zwischen Berlin und Köln ohne Passagiere.

Nur jeder fünfte Flug mit Passagieren

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin